<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810</id><updated>2009-10-16T03:17:24.776+02:00</updated><title type='text'>naseweiß &amp; mondgebräunt</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>45</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8518817010603249150</id><published>2009-07-05T14:25:00.003+02:00</published><updated>2009-07-05T14:38:58.523+02:00</updated><title type='text'>Ich würde nur mich selbst treffen</title><content type='html'>&lt;img style="visibility:hidden;width:0px;height:0px;" border=0 width=0 height=0 src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyNDY3OTc*OTY5NTMmcHQ9MTI*Njc5NzUwMjg5MCZwPTE4MDMxJmQ9Jmc9MSZ*PSZvPTMzZmE2ODAxZDFmMzRlODJiZTMxYWEwYmVmZmRhOGZh.gif" /&gt;&lt;center&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/mff-stick.swf" height="35" width="219" style="width:219px;height:35px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/mff-stick.swf" /&gt;&lt;param name="quality" value="high" /&gt;&lt;param name="scale" value="noscale" /&gt;&lt;param name="salign" value="TL" /&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"/&gt;&lt;param name="flashvars" value="myid=24737940&amp;path=2009/07/05&amp;mycolor=ffffff&amp;mycolor2=040505&amp;mycolor3=ffaa00&amp;autoplay=false&amp;rand=1&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false&amp;ow=219&amp;oh=35"/&gt;&lt;/object&gt; &lt;/p&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scheiß auf Liebe und ähnlichen Mist.&lt;br /&gt;Scheiß aufs Schicksal. Scheiß auf&lt;br /&gt;Dich und auf mich und vorallem scheiß&lt;br /&gt;auf UNS....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe Dich an und erkenne mich nicht wieder. Ich sehe mich an und erkenne Dich in dem wieder, was Du aus mir gemacht hast. Und trotzdem erkenne ich Dich nicht wieder. Es ist selten, dass soviele Komponenten exakt zusammenpassen,während eine einzige Komponente alles zerstören kann. Du wirfst den Sinn einfach weg, vielleicht weil Du nie begriffen hast, dass alles was danach kommt keinen Sinn mehr ergeben kann. Du lebst aber immer wird etwas fehlen. Das Einzige, was Dich hätte wirklich glücklich machen können schmeisst Du achtlos in den Müll und wenn du später danach suchst, ist es für immer verschwunden. Deshalb ist es so schwer mit Entscheidungen. Egal für welche Seite Du Dich entscheidest, Du wirst ihr niemals gerecht werden. Auch wenn Du alles dafür geben würdest, auch das Letzte, dass Du besitzt. Du wirst dem nie gerecht werden. die Lücke wird niemand schliessen können und sie wird immer da sein, es wird spürbar sein. Immer dann, wenn Du scheinbar überhaupt nicht daran denkst, während du versuchst weiterzumachen wie bisher und erkennst, dass sich nichts ändert, als wärst Du ein Hamster im Laufrad. Niemals ändert es sich. Das Schlimmste, dass du mir antun kannst ist, wenn ich anfange Dich zu hassen, obwohl ich Dich liebe. Wenn ich anfange Dich zu hassen, weil mich selbst zu hassen nicht mehr hilft. Einfach weil der einzige Sinn in meinem Leben verschwunden ist und ich nichts tun kann, ihn zurück zu holen, ohne mich selbst zu verachten. Zum Unglücklichsein braucht man keinen Gegenpart. Es ist der einzige Punkt, bei dem es vollkommen egal ist, ob man alleine ist. Ich könnte Dir die Pest an den Hals wünschen, würde aber immer nur mich selbst treffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lizzy.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8518817010603249150?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8518817010603249150/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8518817010603249150' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8518817010603249150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8518817010603249150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/07/ich-wurde-nur-mich-selbst-treffen.html' title='Ich würde nur mich selbst treffen'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12513655465384104369'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-4888562238384311071</id><published>2009-06-10T16:56:00.001+02:00</published><updated>2009-06-10T16:59:34.595+02:00</updated><title type='text'>Musik ist gut, sie sagt einem, was man denken soll</title><content type='html'>Ich weiß gar nicht, welchen Sinn es hat einen Brief zu schreiben, der nie abgeschickt wird. Sicherlich werde ich einen, aber eben nicht &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;diesen&lt;/span&gt; Brief abschicken. Ich werde ihn noch mal schreiben, und dabei so sehr ändern, daß nicht mehr viel übrig bleibt. Von dem, was ich zwar sagen, du aber nicht hören willst, Der zweite Brief wird soviel Make up bekommen, daß er zwar schön, aber eben nicht echt ist.&lt;br /&gt;Vielleicht ist es gut, daß ich nicht jeder Laune ungefiltert nachgehe. Klar sollte man auf sich selbst hören, nur eben nicht ohne Filter. Einen guten, der nicht verstaubt, sodaß nichts mehr durchkommt. Meiner aber war staubig. Als ich mit dem Rad zu den Treppen am Schwimmbad fuhr. Ich stellte mir vor, wie es wäre einfach nicht zu bremsen und hinunter zu fahren. Genau, &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;mein&lt;/span&gt; Rad; das, das schon nach der ersten Stufe auseinander fallen würde. Ich sah mich halb aus der Ich-Perspektive und halb von außen. Sah, wie das Rad auseinander und ich auf die Treppen fiel. Ich hatte keine Angst, jedenfalls keine, die mich anschrie, mehr sagte sie etwas wie „Lass´ das mal lieber“, ganz sachlich. Dann lag ich unten, auch sachlich, keine Schreie. Hier und da Hämatome (was man nicht alles bei Emergency Room lernt), etwas Blut, nichts wirklich Schlimmes.&lt;br /&gt;Doch die Filmvorführung in meinem Kopf endete einen Meter vor den Stufen, und so gab es außer dieser Sneak Preview keine weitere Aufführung – wenn auch das Bremsen komplett von meinem Kopf ausging. Der Rest hätte schon gerne diese Abwechslung erlebt.&lt;br /&gt;Ich will schreiben und kann nicht. Ideen habe ich genug. Nur mein allgemeines Problem weitet sich aus. Mir fehlt der Elan. Wobei das irgendwie nicht wirklich passt. Mit fehlt der Sinn. Körperpflege betreibe (ich empfinde es wirklich wie in einem Betrieb) wie es normal ist, ziehe mich ok an, aber ich weiß nicht wofür. Sicher, Peinlichkeiten ertragen will ich nicht, aber für wen ich es &lt;span style="font-style:italic;"&gt;wirklich&lt;/span&gt; mache weiß ich eben auch nicht.&lt;br /&gt;Ich könnte das Zeichnen anfangen, oder Malen. Aber für wen? Für mich nicht. Der Zug ist längst durch den Bahnhof gerauscht. Zumal mein Talent bescheiden ist. Ich will keine Grundlagen lernen, ich will mich nur an die Spitze heran arbeiten. Ich bin zu alt für einen Anfang. So geht es mir mit vielem. Ich könnte.&lt;br /&gt;Ich würde mich gerne operieren. Nur den Kopf. Raus mit dem ganzen Müll und rein mit Schaltzentralen für Antrieb, Motivation, Können. Vielleicht den Speicher löschen, nur die Erinnerungen – nicht viel Arbeit. Wahrscheinlich wäre es besser, wüsste ich nicht, wer ich bin. „Sei einfach du selbst!“ – so ein Scheiß. Ich war ich selbst, und sie, wo ich jetzt bin. Ich selbst zu sein, das „ich“ in „mich“ zu zeigen, brachte mir nie etwas Gutes ein. Ich bin bei jedem anders, stelle mich ein, was Ausdruck anbetrifft, die Gedanken, den Humor. Mein „Talent“, ich kann (mich) gut adaptieren. Teils sind es nur subtile Unterschiede, wie ich bin.&lt;br /&gt;Das lässt mich aber nicht darüber nachdenken, wer ich wirklich bin. Ich denken nicht gerne über mich nach, ich finde nicht viel Gutes. Klar gibt es da etwas, aber das ist eben nur &lt;span style="font-style:italic;"&gt;etwas&lt;/span&gt;. Vielleicht das etwas, das mich die Klippe noch von oben sehen lässt, aber eben auch nur das etwas, das mich nicht mit einem Ford Mustang zufrieden dort lang fahren lässt.&lt;br /&gt;Beim Schreiben also will ich, aber ich kann nicht. Ich bin wie ein Motor, der auf Hochtouren läuft. Im Leerlauf. Und sobald ich einen Gang einlege, säuft er ab. Ich sehe überall Ideen, Leute, die sich gut machen würden in texten, aber dabei bleibt es. Zumal ich auch früher fast nie Gesehenes verarbeitete. Ich will in meinen Texten weg von mir und meinem so genannten Leben. Das muss ich nicht auch noch in meinen Texten haben. Ich will mich nicht analysieren. Ich weiß, was alles falsch ist an mir und in mir und meist auch warum. Das Problem kennen heißt nicht eine passende Lösung zu haben. Eine, die zu mir passt, nicht zum Problem. Ich weiß, was sich ändern müsste. Du kannst einem Einbeinigen gute Ratschläge geben, das Bein wird nicht nachwachsen. Er kann eine Prothese bekommen, das ist sein Vorteil. Ich will eine Prothese für mein Herz. Schön zurecht gemacht.&lt;br /&gt;Musik ist gut, sie ist laut. Selbst, wenn sie leise läuft. Sie sagt einem, was man denken soll. Fernsehen ist noch besser.&lt;br /&gt;Die Menschen in Äthiopien haben es gut, sie schaffen es Diät zu halten. Daran denke ich, wenn du mir sagst, daß ich es gut habe, ohne Herz-Kram. Ein festes Glück ist besser als ein weiches Etwas, ein weiches Etwas ist besser als ein klares Nichts. Alles ist besser als meins.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gibbons erzählt mir von Träumen.&lt;br /&gt;_____________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Haufen Müll&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebraeunt, von ©©© A.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4888562238384311071?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4888562238384311071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4888562238384311071' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4888562238384311071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4888562238384311071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/06/musik-ist-gut-sie-sagt-einem-was-man.html' title='Musik ist gut, sie sagt einem, was man denken soll'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='08938742362237424012'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-4243282990545940423</id><published>2009-04-03T23:01:00.007+02:00</published><updated>2009-04-03T23:10:37.806+02:00</updated><title type='text'>schlußendlich</title><content type='html'>&lt;img style="visibility:hidden;width:0px;height:0px;" border=0 width=0 height=0 src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyMzg3OTIwODM4OTAmcHQ9MTIzODc5MjA5MzM5MCZwPTE4MDMxJmQ9Jmc9MSZ*PSZvPTMzZmE2ODAxZDFmMzRlODJiZTMxYWEwYmVmZmRhOGZh.gif" /&gt;   &lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/mff-stick.swf" height="35" width="219" style="width:219px;height:35px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/mff-stick.swf" /&gt;&lt;param name="quality" value="high" /&gt;&lt;param name="scale" value="noscale" /&gt;&lt;param name="salign" value="TL" /&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"/&gt;&lt;param name="flashvars" value="myid=20224954&amp;path=2009/04/03&amp;mycolor=0020D4&amp;mycolor2=FF8000&amp;mycolor3=FFFFFF&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=6&amp;grad=false&amp;ow=219&amp;oh=35"/&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="MARGIN-BOTTOM: 10px; MARGIN-LEFT: 10px"&gt;&lt;a title="photo sharing" href="http://www.flickr.com/photos/21080957@N07/3379313863/"&gt;&lt;img style="BORDER-RIGHT: #000000 2px solid; BORDER-TOP: #000000 2px solid; BORDER-LEFT: #000000 2px solid; BORDER-BOTTOM: #000000 2px solid" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3618/3379313863_1cd0ff8254_m.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="MARGIN-TOP: 0px;font-size:0;font-color="red" " &gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/21080957@N07/3379313863/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.flickr.com/people/21080957@N07/"&gt;"nel tunnel" von fabry...&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;center&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;du wirst mich verlassen während&lt;br /&gt;unsere blicke sich ein letztes mal&lt;br /&gt;im spiegel verfehlen 'bild dir nicht&lt;br /&gt;ein ich würde dich aufhalten' bloß&lt;br /&gt;die tür für das ende des aufenthalts&lt;br /&gt;eine verzögerung des plans mit dem&lt;br /&gt;ich 'schluß endlich' besser fuhr nicht&lt;br /&gt;das ich dir über den mund fahre mit&lt;br /&gt;deiner liebe die zu spät kommt ich&lt;br /&gt;sag ja nur es gibt kein halt an dieser&lt;br /&gt;stelle 'mein blinder passagier' ausser&lt;br /&gt;das man dich in schranken weist&lt;br /&gt;bevor du zum zug kommst &amp;amp; dir dein&lt;br /&gt;lächeln entgleist weil der preis zu&lt;br /&gt;hoch ist ohne ticket zurück 'der zug ist&lt;br /&gt;abgefahren' für eine reise ins glück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp;amp; mondgebräunt von © Lizzy; Hörtext erstellt von Lizzy (HvidLiljer); Musik von Die Ärzte-Komm zurück. Photo by © Fabrizio&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4243282990545940423?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4243282990545940423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4243282990545940423' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4243282990545940423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4243282990545940423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/04/schluendlich_03.html' title='schlußendlich'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12513655465384104369'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3376680110831213022</id><published>2009-03-26T23:51:00.004+01:00</published><updated>2009-03-27T18:44:41.176+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='schwimmunterricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='meer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HvidLiljer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='regeln'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='verständnis'/><category 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/&gt;säcke dir das herz pökeln so sehr&lt;br /&gt;du auch die luft anhälst um ihnen&lt;br /&gt;den wind aus den segeln zu &lt;br /&gt;nehmen musst du sie brechen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebraeunt von © Lizzy (HvidLiljer); Hörtext folgt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3376680110831213022?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3376680110831213022/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3376680110831213022' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3376680110831213022'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3376680110831213022'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/03/schwimmunterricht.html' title='schwimmunterricht'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12513655465384104369'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-5260714644416393534</id><published>2009-03-25T18:57:00.004+01:00</published><updated>2009-03-25T19:01:24.043+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Trennung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><category 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gabst mir &lt;br /&gt;den rest &amp; ich wollt doch nie &lt;br /&gt;mehr dir geben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: (c) naseweiß &amp; mondgebräunt von Lizzy (HvidLiljer); Hörtext von Lizzy (HvidLiljer); Musik von: Pat Benetar "love is a battlefield", Soft Cell "tainted love", Culture Club "do you really want to hurt me".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-5260714644416393534?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/5260714644416393534/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=5260714644416393534' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' 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Benetar-"Love is a battlefield"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4610081462704944228?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4610081462704944228/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4610081462704944228' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4610081462704944228'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4610081462704944228'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/03/herzschrittmacher.html' title='herzschrittmacher'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12513655465384104369'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3345042852965020037</id><published>2009-03-20T23:01:00.002+01:00</published><updated>2009-03-20T23:05:42.283+01:00</updated><title type='text'>brokkoliliebe</title><content type='html'>Ich kann mir nicht helfen &lt;br /&gt;hilflos bin ich deine brokkoli &lt;br /&gt;liebe drauf reimt sich hiebe &lt;br /&gt;ich es mir doch besser auf &lt;br /&gt;gehoben habe ich das niveau &amp; &lt;br /&gt;darauf kommt's an oder wenn &lt;br /&gt;du einen heben willst hebe &lt;br /&gt;ab &amp; an hebe ich dich auf &amp; &lt;br /&gt;halt dir das haar beim bruch &lt;br /&gt;mein stück &amp; auch die klappe &lt;br /&gt;fällt &amp; für den fall du fällst meine &lt;br /&gt;tür bleibt geöffnet &amp; offen &lt;br /&gt;gesagt öffne ich nur für dich mein &lt;br /&gt;herz &amp; klappe zusammen wenn das &lt;br /&gt;ende jetzt nicht klappt &amp; aus &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt; (c)Lizzy (HvidLiljer); für Angelus&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3345042852965020037?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3345042852965020037/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3345042852965020037' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' 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/&gt;&lt;center&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf" height="68" width="160" style="width:160px;height:68px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf" /&gt;&lt;param name="quality" value="high" /&gt;&lt;param name="scale" value="noscale" /&gt;&lt;param name="salign" value="TL" /&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"/&gt;&lt;param name="flashvars" value="myid=18229871&amp;path=2009/02/09&amp;mycolor=F7987C&amp;mycolor2=454746&amp;mycolor3=B9C57B&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false&amp;ow=160&amp;oh=68"/&gt;&lt;/object&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.myflashfetish.com/playlist/18229871" target="_blank"&gt;&lt;/center&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Über den Stränden der Meere,&lt;br /&gt;still die Muscheln betrachtend,&lt;br /&gt;den Weg am Wasser entlang&lt;br /&gt;und mit den Gedanken sonst wo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie fliegt über das Meer&lt;br /&gt;und wünscht sich&lt;br /&gt;nicht hier zu sein.&lt;br /&gt;Sondern dort, wo ihr Herz schlägt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie, wo sie sie ist&lt;br /&gt;und nicht sie und wer anders.&lt;br /&gt;Die Reise in ein anderes Land.&lt;br /&gt;So weit und voller Sehnsucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tausend Wege und Verzweiflung,&lt;br /&gt;oh - welchen nur?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gehen - einfach nur gehen&lt;br /&gt;ein Vergessen, nicht sehen wollen.&lt;br /&gt;Den Tod geküsst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verloren, wie die Wellen am Strand.&lt;br /&gt;Prinzessin am Meer!&lt;br /&gt;Der Geruch von Salz und Tang,&lt;br /&gt;das Fliegen der Wolken, denen sie nachschaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stimme, die zu ihr spricht, wenn sie allein ist.&lt;br /&gt;Prinzessin der 7 Meere&lt;br /&gt;und vielleicht endlich zu Hause zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arme, die sie einfach nur halten - ohne Angst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was weiß der schon?&lt;br /&gt;Zu wenig, um ganz das zu sein,&lt;br /&gt;was wirklich wahr sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es sind Arme, die sie halten&lt;br /&gt;und auch ein wenig zu Haus.&lt;br /&gt;Aber fliegen mit den Wolken&lt;br /&gt;über das Meer,&lt;br /&gt;das ist alles - und nur für sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fang mich auf!&lt;br /&gt;Halt mich, um nicht wie hundertmal zu sterben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/frank-the-raven/"&gt;Frank Heinisch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hörtext: Lizzy&lt;br /&gt;Musik dort: Stina Nordenstamm&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-1553174355071493401?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/1553174355071493401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=1553174355071493401' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/1553174355071493401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/1553174355071493401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/02/die-prinzessin-auf-der-suche-sich-zu.html' title='Prinzessin am Meer'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='08938742362237424012'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-4673624325766947467</id><published>2009-01-11T05:34:00.000+01:00</published><updated>2009-01-11T05:35:37.360+01:00</updated><title type='text'>Als Leonore flog</title><content type='html'>Fliegen wollte sie; davon träumte sie immer.&lt;br /&gt;Mit ihren kleinen Händen faltete sie Papierflugzeuge – so wie es ihre Mutter ihr einmal gezeigt hatte – ging auf den Balkon mit ihnen, ließ sie fliegen und träumte ihnen hinterher. Sie zeichnete manchmal kleine Menschen auf die Flugzeuge, oder auch andere Tiere. Auch neue Modelle bastelte sie, aus ihrer Phantasie, doch nur wenige flogen. Und manchmal fuhr sie auch mit dem Fahrstuhl nach oben und ging aufs Dach, ohne daß jemand es bemerkte. Sie breitete die Arme aus, wenn es windig war und schloß die Augen. Manchmal drehte sie sich auch dabei und stellte sich vor auf einem hohen Berg zu sein, und die Wolken zogen durch ihr Haar.&lt;br /&gt;Aber nur vorstellen war ihr nicht genug. Sie traf Vorkehrungen um wirklich zu fliegen, nur in der Luft, ohne Boden unter ihren Füßen. Immer, wenn ihr Essen ins Zimmer gebracht wurde, frug sie, wann es denn endlich so weit sei. „Bald“ bekam sie immer als Antwort, „bald Leonore“. Nachts lief sie durch die Wohnung, wieder mit geschlossenen Augen, nur im Nachthemd, streifte im Vorbeigehen über Wände, Stühle, Bilder und allem, was sie in ihrem Fluge passierte; während ihre kleinen Füße auf dem Linoleum 2 Vögel waren, die sie an jeder Seite begleiteten und ihr immer wieder zuriefen, wie toll sie doch flöge. So berührten ihre Finger immer wieder Baumkronen und Dächer, denn sie liebte es auch tief zu fliegen, da man so die Geschwindigkeit besser spürte. Am liebsten über die leere See, unglaublich schnell und gerade einmal weniger als einen halben Meter über dem Wasser. Und dabei steckte sie gerne einen Finger ins Wasser und blickte hinter sich um die Fontäne zu sehen, die sie erzeugte.&lt;br /&gt;Ein Ziel hatte sie nie. Ihr war das Wo wichtig, nicht das Wohin. Im Winter flog sie nicht nach Afrika ins Warme, im Sommer nicht nach Italien. Vielmehr über Berge und Täler, vorsichtig durch Wälder, seit kurzer zeit auch ganz behutsam durch Tunnel Canyons, oder auch rücklings über Wiesen; wonach sie die Blumen aus ihrem Haar wusch, im See. Ihr Essen nahm sie nur noch verringert auf. Sie wollte leichter und leichter werden, damit sie ihr optimales Fluggewicht erreichte. Auf fiel es niemandem, da niemand sich um sie kümmerte. Nur, wenn man ihr ihr Essen brachte fielen ein paar Worte; die sie nicht mehr erreichten, auf den rotschwarzen Teppich. „Mein Leben ist nicht leicht“ sagte sie sich, als ihre dünnen Finger die große Waage rausholten, die unter dem Badschrank stand, „da muß ich es wenigstens sein“. Sie wog sich jeden Tag, doch hatte auch hier kein Ziel, denn, wenn sie ehrlich war zu sich selbst, was wusste sie schon über Physik, über Auftrieb und Aerodynamik? So aß sie weiter und weiter weniger und weniger, und weiter und weiter fiel es weniger und weniger auf.&lt;br /&gt;So vergingen ihre Tage, bis sie den einen fand, auf den sie schon so lange wartete. Es war warm, doch windig, fast stürmisch, der Morgen würde in Kürze über sie hereinbrechen. Und sie fasste Mut. Gestern Abend sah sie sich Bilder an, von ihrem besten Freund, der ihr alles bedeutete, und der vom einen auf den anderen tag nicht mehr an ihre Türe klopfte. Das Letzte, das er zu ihr sagte war „Morgen sitze ich wieder im Flieger, es wäre schön, wärest Du auch da“. So nahm sie ihren Mut, steckte sich ein Bild von ihm unters Nachthemd, direkt aufs Herz, ging in den Fahrstuhl und drückte mit ihrem Ellenbogen - damit es keine Fingerabdrücke, keine Spuren gab - wie so oft die 21, zog die schwere Leiter herunter, ging aufs Dach und schaute in den noch dunklen Himmel, flüsterte ein „Heute…heute“ in den Wind und kletterte auf die Brüstung; der raue Boden drückte sich in ihre Knie. So stand sie da, mit fest ausgebreiteten Armen, festem Blick und spürte, wie ihr Hemd und Haar im steifen Gegenwind flatterten. Ihr Entschluß war so wenig zu brechen wie ihre Liebe zu ihrem Freund. So lief sie an, rannte immer schneller, so schnell sie konnte, keuchte und stieß sich endgültig vom Rande ab.&lt;br /&gt;Sie fühlte sich frei, als sie um sich herum nichts mehr außer Wind spürte. Schloß die Augen und genoss das Gefühl. Sie fühlte sich so fern der Welt, und dabei so eng ihrem Freund, daß sie weinte. Sie weinte für die ganze Dauer ihres kurzen Fluges und lächelte dabei.&lt;br /&gt;Als der Morgen völlig hereingebrochen war, fand man sie schließlich, mit einer letzten Träne und einem milden Lächeln auf dem Gesicht. Das Einzige, was den anderen dazu und zu ihr einfiel waren die Worte, in Stein gemeißelt, „Hier ruht Leonore Sophie Bellarue, kinderlos, 74 Jahre alt“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4673624325766947467?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4673624325766947467/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4673624325766947467' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4673624325766947467'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4673624325766947467'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/01/als-leonore-flog.html' title='Als Leonore flog'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='08938742362237424012'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-4739864773931123586</id><published>2008-12-31T17:25:00.005+01:00</published><updated>2009-01-01T15:33:53.396+01:00</updated><title type='text'>Die Ergonomie einer Liebe</title><content type='html'>&lt;div style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/876200801/" title="photo sharing"&gt;&lt;img src="http://farm2.static.flickr.com/1293/876200801_10984fb9e9_m.jpg" alt="" style="border: solid 2px #000000;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/876200801/"&gt;Bleistift-Kohle Portrait&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich hochgeladen von &lt;a href="http://www.flickr.com/people/hvidliljer/"&gt;HvidLiljer&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;(…einer Liebe, die vielleicht nicht einmal eine war)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fing an, wie es immer anfängt. Er trifft sie, sie trifft ihn; vielleicht flogen sie auch ein Stück nebeneinander her, und einer sah kurz zur Seite. Sie redeten miteinander, er wollte sie, sie wollte ihn, keiner bekam, was er wollte. Sie lebten eine Weile nebeneinander. Er verstand es sein Leben zu ordnen und wegzuschließen, genau, wie seine Gedanken und Gefühle. Sie wusste nicht, daß so etwas möglich ist, und hätte es für ausgemachten Humbug gehalten; nie gedacht, daß jemand so etwas machen würde. Sie lebte in den Morgen, in den Tag, in ihr Leben hinein. Zusammen waren sie wie Plastik- und Sprengstoff; eine kleine Spannung genügte. Er versteckte sich hinter seinem Intellekt und seinen Sprüchen, mit denen er ihr das Spielzimmer, das ihr Innerstes darstellte, nur noch chaotischer machte. Auch dann, wenn sie etwas mehr Ordnung darin brauchte. Manchmal hätte sie den Fels in der &lt;b&gt;Brand&lt;/b&gt;ung gebraucht, doch bekam nur den tasmanischen Teufel in der Süßigkeitenabteilung von Karstadt.&lt;br /&gt;Ihre Wege trennten sich, so wie es ihre Leben schon vorher taten.&lt;br /&gt;Sie wusste nicht, was sie wollte, doch fühlte, was sie brauchte. Er versuchte möglichst viel Besitz und Reichtum anzuhäufen, um zu schauen, ob er damit die Löcher, die sich in ihm auftaten, schließen könne.&lt;br /&gt;Sie sahen sich für Jahre nicht. Jahre, in denen er Karriere machte bei seiner Bank, und der Höhepunkt aus 13 Plastikbuchstaben bestand, die auf seiner Türe klebten, und VIZEPRÄSIDENT ergaben. Sie reiste umher, arbeitete und half, wo sie gebraucht wurde, fand ihre beste Freundin und eine verspielte Liebelei in einer Erdbeerpflückerin mit schönen, leicht roten Händen.&lt;br /&gt;Sie trafen sich eher zufällig wieder, hatten einander viel zu sagen und schwiegen sich für Stunden an. Es gab Martini beidseits, Liebesschwüre seiner- und ungläubige Blicke ihrerseits. Sein Leben verlief wie die EKG-Kurve eines 70jährigen Schweizers, der auf der Alm dem Gras beim Wachsen zuschaute, und ihres verlief wie das einer Achterbahn mit einem Bremser auf Speed.&lt;br /&gt;Sie hatte Höhen, die sie fliegen ließen, und Tiefen, in der sie sich in der Nacht versteckte. Er besuchte einmal mit seiner Bank den Stephansdom, wo er sich den Zeh verstauchte, als er – wegen der Ergonomie – die Stufen hochrennen wollte. Sie suchte einen Freund und bekam auf einer Burg eine kostbare Replik einer Statue von Michelangelo. Er suchte einen verlässlichen Begleiter, und holte sich einen Wandsafe, der hinter einem Bild steckte, das das Magdeburgisieren thematisierte. Er überschüttete sie mit Liebesschwüren wie 480 vor Christi Xerxes Leonidas mit Soldaten. Sagte ihr, daß er für sie da sein will, ihr bei allem helfen, das sie manchmal schwer werden lässt. Sie traute dem Frieden nicht und stolperte über das Loch, in dem das Kriegsbeil steckte, wie er über seine Versprechen. Er zählte alles auf, was sie ausmachte, dem ein „was mich an dir nervt“ folgte. Sie ignorierte es, mit der Überraschung, die ein Berufsweihnachtsmann mit 30 Dienstjahren beim Öffnen der Türe verspürt, und sang wie immer in solchen Situationen Chris Reas „Josephine“; mehr laut als korrekt. Sie tat es Tina gleich und ließ Ike mit offenem Mund und leerem Blick stehen.&lt;br /&gt;Er schickte ihr viele falsche Worte und echte Diamanten – sie meldete sich bei eBay an. Er wollte sie in eine Schublade stecken, und bei Bedarf rausholen und vorzeigen, doch sie verklemmte in jedem der Fächer. Sie wollte eine Liebe, die einem die Luft nimmt und umkippen lässt. Er wollte alles in seine Massivholzschubladen stecken, doch die waren zu klein für große Gefühle.&lt;br /&gt;Er investierte in Immobilien in Südfrankreich, sie rettete ein unwilliges Dressurpferd, das nie über den Graben springen wollte, vor dem Metzger und eröffnete eine Reitschule für misshandelte Kinder. So lebten beide ihre Leben. Der eine wusste, was er in 20 Tagen zu Mittag essen würde, und warum Sonnenuntergänge aussehen, wie sie aussehen – der andere gab es auf 2 passende Socken tragen zu wollen. Als dann die Zeit für sie und ihn gekommen war, hatte der eine schon alles vorbereitet und Geld beiseite gelegt und der andere hatte das, als Scherz aufgesetzte, Testament als Lesezeichen benutzt.&lt;br /&gt;Bei ihm kamen 3 Leute zur Beerdigung, inklusive dem Pfarrer und der Frau vom Beerdigungsunternehmen, bei ihr wurden keine Einladungen verschickt. Der Termin wurde herausposaunt und man hatte Probleme all die Leute auf den Friedhof zu bekommen; der Pfarrer war heiser danach. All ihre Kinder, Enkelkinder und deren Kinder, Freunde und sogar all ihre Liebschaften waren auf dem Fest, erzählten sich Geschichten von ihr, zeigten Photos herum, lachten und weinten.&lt;br /&gt;Und zwischen den vielen großen Menschen sprangen dutzende Kinder fröhlich herum, denen sie wieder ein Lachen aufs Gesicht malte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus für Lizzy; Bild:Lizzy&lt;br clear="all" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4739864773931123586?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4739864773931123586/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4739864773931123586' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4739864773931123586'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4739864773931123586'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/bleistift-kohle-portrait.html' title='Die Ergonomie einer Liebe'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12513655465384104369'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-6083456969130714324</id><published>2008-12-30T22:15:00.001+01:00</published><updated>2008-12-30T22:15:11.075+01:00</updated><title type='text'>Abendliche Begegnung am Watt</title><content type='html'>&lt;div style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/3151821184/" title="photo sharing"&gt;&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3243/3151821184_2fde5176f9_m.jpg" alt="" style="border: solid 2px #000000;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/3151821184/"&gt;Abend am Watt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich hochgeladen von &lt;a href="http://www.flickr.com/people/hvidliljer/"&gt;HvidLiljer&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Hörtext:&lt;a href="http://www.fileden.com/files/2008/12/29/2243414/Abendliche%20Begegnung%20am%20Watt.Lizzy.mp3"&gt; Abendliche Begegnung am Watt.mp3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebbe. Weit entfernt das Rauschen des Meeres. &lt;br /&gt;Die Luft riecht nach Salz und Sand. Es riecht nach Meer. Es ist der Atem der Küste, in dem sich Strandhafer wiegt. Etwas entfernt liegen Flure violettenem Strandflieders und erstrecken sich glitzernd geschmückt in den Weiten der Salzwiesen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischen den Dünen Dieksiels steht ein alter Mann mit Mantel. Sein Blick ist abwesend. Er hat sich mit dem Wasser zurückgezogen in eine andere Welt, die grade noch ein Teil seiner eigenen war, doch jetzt fernab von diesem Ufer existiert, als gehöre sie nun zu einer anderen Realität. Ein Zauber liegt unter der Oberfläche, der sich uns zeitweise offenbart, glanzvoll und zwielichtig. Ein Spiegel aus Sand, vor dem der Horizont steht, in farbenfroher Pracht für sein abendliches Rendevouz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beinahe leidenschaftlich erstarb die Sonne im Unendlichen, während &lt;br /&gt;Muscheln zu Gestrandeten wurden, die einem Schicksal unterliegen. Im Schnabel einer Möwe oder als Sammlerstück in Kinderhand. Doch endet es immer im Sterben. Wie auch die Sonne stirbt, wenn sie sinkt. Jedenfalls für eine Zeit. Und der Horizont trägt ihr Licht bei sich, wie ich es tu', bis die Nacht hereinbricht, - doch niemals zu früh. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das Licht wird weitervererbt, damit ein neuer Tag heranbrechen kann und das Wasser zurückkehrt mit neuen Muscheln voll Träumen. &lt;br /&gt;In den ewigen Gezeiten des Lebens, sind es die kleinen Dingen, die es benötigt, den Kopf hochzuhalten. Und das Herz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das weiß auch der Alte. Er braucht nur die Augen zu schliessen, um das Licht zu sehen über dieser Welt, diesem Leben, das entfernt scheint und doch so nahe ist.&lt;br /&gt;Seine Frau ist nun schon einige Jahre in dieser fernen Welt. Sie war seine Sonne. Und ihr Licht ist es, das in seinem Herzen dafür sorgt, das auch für ihn ein neuer Tag anbricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebräunt-von Lizzy; Photo:Lizzy; Hörtext:Lizzy. Musik:Bjørk&lt;br clear="all" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-6083456969130714324?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/6083456969130714324/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=6083456969130714324' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/6083456969130714324'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/6083456969130714324'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/abendliche-begegnung-am-watt.html' title='Abendliche Begegnung am Watt'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12513655465384104369'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8924447112801175878</id><published>2008-12-29T00:16:00.006+01:00</published><updated>2008-12-29T13:12:15.496+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bild'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Winter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='See'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ostfriesland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dezember'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Friesland'/><title type='text'>Friesischer Winter</title><content type='html'>&lt;div style="FLOAT: right; MARGIN-BOTTOM: 10px; MARGIN-LEFT: 10px"&gt;&lt;a title="photo sharing" href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/3144208171/"&gt;&lt;img style="BORDER-RIGHT: #000000 2px solid; BORDER-TOP: #000000 2px solid; BORDER-LEFT: #000000 2px solid; BORDER-BOTTOM: #000000 2px solid" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3254/3144208171_4c3f06136a_m.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="MARGIN-TOP: 0px;font-size:1;" &gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/3144208171/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich hochgeladen von &lt;a href="http://www.flickr.com/people/hvidliljer/"&gt;HvidLiljer&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/mff-stick.swf" height="35" width="150" style="width:219px;height:35px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/mff-stick.swf" /&gt;&lt;param name="quality" value="high" /&gt;&lt;param name="scale" value="noscale" /&gt;&lt;param name="salign" value="l" /&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"/&gt;&lt;param name="flashvars" value="myid=16694896&amp;path=2008/12/29&amp;mycolor=B8C6FC&amp;mycolor2=FFFFFF&amp;mycolor3=70A5FF&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=14&amp;grad=false"/&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sandwater. Der Geruch von Schnee und frischgebackenen Neejahrskoken erfüllt die Luft und legt sich süß auf das Land. Wintereinbruch in der Fehntjer Niederung. Am Ufer, zwischen Schilf, liegt ein Boot, das die besten Tage schon hinter sich hat. Auf einem bemoosten Bug der blaue Schriftzug "Öller Alfred". Rundherum rauhreifbedeckte Bäume. Ostfriesland in Puderzucker. Hinter den Baumspitzen ragen zwei große, weiße Flügel auf und verraten das Versteck der alten Holländermühle. Etwas entfernt ein verschlafenes Klinkerhäuschen mit grünen Fensterrahmen. Am Fenster- Oma und Opa Uttecht. Oma Uttecht gibt mit einer kupfernen Kelle kleine Mengen Teig in ein Waffeleisen. Ihr gegenüber sitzt Opa Uttecht und raucht dicke Schwaden aus einer Tabakpfeife, die der alte Schornstein in den blauen Himmel hustet. Der Nebel legt sich auf die Weiden.&lt;br /&gt;Eine dicke, schwarze Katze schleicht schlecht getarnt durch den Schnee und verschwindet hinter einem Haufen Laub, unter dem ein Igel Winterschlaf hält. Nebenan verneigen sich glitzernde Halme und wiegen sanft im Küstenwind, der sich bereits im Herbst verausgabt hat. Am Ufferand winzige sich bettende Sterne aus Eis, wie ein gläserner Rahmen um ein Aquarell. Das Wasser liegt glatt im Licht der Sonne. Man hat den Eindruck, ein übereifriges Kind mit Tuschkasten hätte eine kopfstehende Welt auf einen gigantischen Bogen Papier gemalt und dabei zu viel Deckweiß benutzt. Im Inneren des Rahmens fliessen die Farben ineinander. Himmelblau mit Deckweiß. Und mittendrin rotbraune Klekse, die sich, wie durch das Pusten durch einen Strohhalm angetrieben, in verästelten Linien ihren Weg durchs Blau bahnen, um am unteren Ende zu Kronen zusammenzufliessen. Hier und da ragt mutiges Rohrkolbenschilf kristallen aus der Oberfläche und begeht Stilbruch. Wie *Kluntjestäbchen, die verkehrt herum in den Tee gesteckt wurden. Kindlich naiv, doch schöner als das schönste Gemälde von *Andreas Kruse. Früher kamen die Leute aus der Umgebung an den See, um Rheit zu schneiden, sagt Opa Uttecht, der dabei Oma Uttecht zum ersten Mal sah. Heute ist das Rheitschneiden verboten. Es ist still geworden. In der Ferne das Läuten der Dorfkirche, das verstummt. Tiefgefrorene Zeit.&lt;br /&gt;Die Sonne hat sich im lautlosen Geräusch fallenden Schnees zurückgezogen und das Aquarell erscheint in dunklerem Ton. Am Ufer gegenüber steht das Schilf wie Sicheln und ein dicker Schneemann mit ausdruckslosem Gesicht wird starrer Betrachter eines Abends, der zu früh hereingebrochen ist. Um den Hals trägt er einen Schal. Mehr der Optik wegen, denn Kälte ist er gewohnt. Und dennoch scheint ihm etwas zu fehlen.&lt;br /&gt;Ein Baum, dem die Last zu groß ist, wirft einen Ast voll Schnee hinab und ein kleines Mädchen mit grüner Mütze und roten Zöpfen kommt hinter seinem Stamm hervor. Unter ihren Schritten das matte Geräusch gepressten Schnees. Vor dem Schneemann bleibt sie stehen und schaut aus großen, blauen Augen. 'Ich weiß jetzt, was Dir fehlt', sagt sie und öffnet die kleinen Finger. In ihrer Hand kommen einige dunkle Kiesel zum Vorschein. 'Wie, Du weißt nicht was das ist?' fragt sie und mit einem scherzhaften Kopfschütteln setzt sie dem Mann Kiesel für Kiesel halbmondförmig ins Gesicht. Unter einem Wildgänseschrei zieht sich ein Riss durchs Papier und dem Schneemann wächst ein Lächeln in Zeitlupe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Kluntjestäbchen (auch Kandisstäbe genannt: &lt;a href="http://www.zoonar.com/403708"&gt;Kluntjestäbchen&lt;/a&gt; )&lt;br /&gt;*Andreas Kruse ist ein Marinemaler, den man bei gutem Wetter oft mit Pinsel bewaffnet an der friesischen Küste antrifft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp;amp; mondgebräunt- von Lizzy. Hörtext: Lizzy; Photo:Lizzy.&lt;br clear="all"&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8924447112801175878?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8924447112801175878/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8924447112801175878' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8924447112801175878'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8924447112801175878'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/friesischer-winter.html' title='Friesischer Winter'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12513655465384104369'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-4064564672872483226</id><published>2008-12-22T19:18:00.023+01:00</published><updated>2008-12-28T16:44:38.540+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wangerooge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Carolinensiel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Strand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordsee'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Küste'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Friesland'/><title type='text'>Küstenwetter</title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf?myid=16451810&amp;path=2008/12/22" quality="high" wmode="transparent" flashvars="mycolor=8C90FF&amp;mycolor2=1A00C4&amp;mycolor3=00B9D1&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false" width="160" height="68" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" border="0" style="visibility:visible;width:160px;height:68px;"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.myflashfetish.com/playlist/16451810" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="FLOAT: right; MARGIN-BOTTOM: 10px; MARGIN-LEFT: 10px"&gt;&lt;a title="photo sharing" href="http://www.flickr.com/photos/rittabaer/2019307600/"&gt;&lt;img style="BORDER-RIGHT: #000000 2px solid; BORDER-TOP: #000000 2px solid; BORDER-LEFT: #000000 2px solid; BORDER-BOTTOM: #000000 2px solid" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2358/2019307600_3ef83489f0_m.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="MARGIN-TOP: 0px;font-size:1;" &gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/rittabaer/2019307600/"&gt;Mein Lieblingsfoto....&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/people/rittabaer/"&gt;Ursprünglich hochgeladen von rita_baer&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Küste. Der Wind bläst die Wolken über den Himmel. Am Boden sieht es aus, als herrsche ein Sandsturm. Ein Sandsturm auf Knöchelhöhe. Es ist nicht wirklich kalt, aber wehe, man hat keine Jacke dabei. Küstenwetter eben. Ein Mann mit Trenchcoat läuft parallel zum Wasser der Nordsee. Columbo in Carolinensiel. Hätte er gute Augen, könnte er bis nach Wangerooge sehen – hat er aber nicht.&lt;br /&gt;Heute morgen beschloss er nicht zur Arbeit zu gehen, mindestens eine Woche nicht. Sein Chef sagt, daß ohne ihn nichts läuft. Das will er testen. Weiter weg sieht er jemanden, und geht darauf zu. Mehr um des Gehens wegen. Eine Frau steht dort. Grüne Jacke und leuchtend rote Haare, die Ihr der Wind nach hinten weht – die Haarsträhnen tanzen im Wind. Der Mann bereut keinen Photoapparat bei zu haben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a title="photo sharing" href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/639704841/"&gt;&lt;img style="BORDER-RIGHT: #000000 2px solid; BORDER-TOP: #000000 2px solid; BORDER-LEFT: #000000 2px solid; BORDER-BOTTOM: #000000 2px solid" alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1117/639704841_8fbeee5ec7_m.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br clear="all"&gt;&lt;div style="FLOAT: right; MARGIN-BOTTOM: 10px; MARGIN-LEFT: 10px"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="MARGIN-TOP: 0px;font-size:1;" &gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/639704841/"&gt;Die Zeit verging ohne uns im Flug.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/people/hvidliljer/"&gt;Ursprünglich hochgeladen von HvidLiljer&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ihr Blick geht aufs Meer – Sie kann Wangerooge sehen. Sie sieht jede Einzelheit, jeden Baum; aus Ihrer Erinnerung. Er kommt näher, Sie sieht ihn nicht; Sie ist konzentriert.&lt;br /&gt;Sie redet, flüstert Wort in den Wind, auf daß er sie fortträgt, mitnimmt, wo auch immer er hingeht. Er versteht nicht Ihre Wort, es ist nicht seine Sprache. Ihre auch nicht mehr. Sie bemerkt ihn und deutet auf eine Stelle vor sich, wo eine Plastikform vom Sandsturm begraben wird.&lt;br /&gt;„Es ist schön, wenn man sieht, daß es noch Kinder gibt“ sagt Sie und schaut wieder aufs Meer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp;amp; mondgebräunt - von Angelus für Lizzy,&lt;br /&gt;Photo: © Lizzy (HvidLiljer); Möwenphoto © rita_baer - Herzlichen Dank :) .Hörtext: Lizzy.&lt;br clear="all"&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4064564672872483226?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4064564672872483226/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4064564672872483226' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4064564672872483226'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4064564672872483226'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/kstenwetter_22.html' title='Küstenwetter'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12513655465384104369'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8233421579338683276</id><published>2008-12-18T06:14:00.006+01:00</published><updated>2009-01-02T18:07:29.716+01:00</updated><title type='text'>Mina</title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf?myid=16416059&amp;path=2008/12/21" quality="high" wmode="transparent" flashvars="mycolor=000000&amp;mycolor2=FC3838&amp;mycolor3=FFE500&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false" width="160" height="68" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" border="0" style="visibility:visible;width:160px;height:68px;"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.myflashfetish.com/playlist/16416059" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;Mina hat so alles, was man sich wünschen kann; Sie bekommt all das, was Sie sich wünscht. Ja, auch Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe, genug sogar. Mina ist jetzt etwa 7 Jahre alt, hübsch, und in etwa das Kind, das man sich wünscht, wenn man sich denn eines wünscht. Doch Sie lacht selten, und spielen tut Sie auch fast nie. Traurig ist Sie nicht, niemand tut Ihr weh, niemand würde auch nur daran denken. Doch Ihr fehlt etwas, etwas Großes.&lt;br /&gt;Als Mina noch ein Kleinkind war, fiel Sie einmal vom Bett, auf dem Sie gerade gewickelt wurde, und stieß sich den Kopf. Nicht doll, es blutete nicht, aber es reichte, um Ihren Kopf etwas kaputt zu machen.&lt;br /&gt;Minas Gehirn ist komplex. Es arbeitet auf eine Weise, die dem jedes anderen fremd wäre, und die ein anderes sicher zerstören würde. In Ihrem Kopf gibt es mehr Verbindungen als üblich, es gibt Zentren, die der heutigen Wissenschaft noch unbekannt sind. Und als Sie fiel und sich den Kopf stieß, wurden nun viele der Verbindungen unterbrochen, und, was schlimmer wiegt, eines der vielen Zentren, ein empfindliches, wurde so arg beschädigt, daß es nicht mehr funktioniert. Das Zentrum der Phantasie.&lt;br /&gt;Wenn Mina vor Ihren bunten Spielsachen steht, dann sieht Sie nur das viele bunte Plastik und Holz. Wenn Sie Ihre Puppen in der Hand hält, dann spürt Sie nicht das Leben in ihnen. Ein Regenbogen ist für Sie nicht mehr als ein bunter Bogen am Himmel. Sie sieht nicht die Einhörner, die auf ihm laufen, die Kobolde am Ende, oder die Feen, die darauf umher fliegen.&lt;br /&gt;Minas Zimmer ist immer aufgeräumt. Wenn Sie bei anderen Kindern ist, gefällt Ihr die Unordnung in deren Zimmern nicht. Sie sagt nie etwas, denn Sie weiß, daß man darüber nichts sagt, aber wenn man Sie nicht sieht, räumt Sie heimlich ein paar Sachen ein. Ihre Eltern wissen nicht, was Ihr fehlt. Sie waren bei Ärzten und Therapeuten. Aber die Ärzte haben nicht die Geräte, die sensibel genug sind für Ihr Gehirn, und die Therapeuten finden keinen Ansatz; können Sie nicht greifen. Von allen, den Eltern eingeschlossen, wurde insgeheim vermutet, daß Ihr jemand Schaden zufügt, aber niemand wüsste wer, und es finden sich auch nie körperliche Anzeichen.&lt;br /&gt;Beliebt ist Sie, nun, teils. Sie ist sehr freundlich, hilfsbereit, geht einigermaßen offen auf die Menschen zu und sagt nie ein böses Wort, aber für viele ist es anstrengend Sie länger bei sich zu haben. Sie lacht selten. Es wird immer versucht Ihr eine Freude zu machen. Egal, ob schönes Spielzeug, ein Ausflug in den Vergnügungspark oder Spiele die sie zuhause spielen – selten sieht man Sie wirklich lachen.&lt;br /&gt;Traurig ist Sie nicht – Sie ist irgendetwas dazwischen.&lt;br /&gt;Was Sie später einmal werden will weiß Mina bereits. Sie will Schränke entwerfen. Sie will Ordnung in die Häuser der Menschen bringen. Sie merkt, daß von ihr etwas erwartet wird, denn dumm ist Sie auch nicht, aber sie weiß nicht was, und Ihre Eltern können es Ihr nicht erklären.&lt;br /&gt;Für die Rolle in der Welt, die für Mina vorherbestimmt war, passt Sie nicht. Sie ist zu klein um diese Lücke zu schließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Zuggeschichte.&lt;br /&gt;„Mina" war zuerst da - Sie schrieb sich selbst.&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus&lt;br /&gt;Hörtext: Lizzy, Musik: Allison Crowe&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8233421579338683276?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8233421579338683276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8233421579338683276' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8233421579338683276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8233421579338683276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/mina.html' title='Mina'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='08938742362237424012'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-4390985126434015889</id><published>2008-12-16T23:07:00.000+01:00</published><updated>2008-12-16T23:08:22.672+01:00</updated><title type='text'>„...beim Führer hätte es so etwas nicht gegeben"</title><content type='html'>Ich und er haben ein Spiel, wir sind unser eigener Debattierklub. Das funktioniert, indem wir ein Thema nehmen, einer muß dafür und einer dagegen sein. Wer was ist wird mit einer Reichsmark mit Hakenkreuz entschieden, auf die wir auf einer Seite „Sieg“ und auf der anderen „Heil“ eingekratzt haben, damit es von Anfang an gleich brisant zugeht. Wichtig ist noch zu sagen, daß wir nicht unbedingt wir selbst sein müssen. Zum einen haben wir ja nicht zu allem einen Bezug, und zum anderen schützt einen das auch.&lt;br /&gt;Wenn ein Thema ins Stocken gerät, es ausgelutscht ist, oder einfach langweilig wird, ruft einer den inoffiziellen Schlusssatz „…beim Führer hätte es so etwas nicht gegeben“. Das ist so wie das Codewort beim SM (die Münze verleitete uns…).&lt;br /&gt;Letztens haben wir wieder das „St. Galler Tagblatt“ zerrissen und blind einen Schnipsel gegriffen – unsere Methode, wenn wir bei der Themenwahl nicht weiter wissen. Auf dem Schnipsel stand „nd begann Selbstmord“. Die Reichsmark wies ihm die Rolle des Befürworters.&lt;br /&gt;„Es ist unmenschlich.“ – „Das Wort ist falsch. „Mord“ ist jemanden gegen seinen Willen zu töten. „Freitod“. Es ist nicht unmenschlich. Der Mensch will alles unter Kontrolle bringen. Der letzte Schritt kann daher nur sein Zeitpunkt und Art des Todes selbst zu bestimmen.“ – „Was ist mit Deiner Familie, Deinen Freunden, die alle unter der Trauer leiden würden?“ – „Wenn es da so arg viele geben würde, wenn ich jemanden hätte, der um mich weinen würde, würde ich dann überlegen, mit einem letzten Zucken meines Zeigefingers aus dem Leben zu treten?“ – „Aber was ist mit all dem Glück, das Du verpasst, all die Küße, wenn es draußen regnet, die Sonnenuntergänge zu zweit, all die Freuden, die das Leben bietet?“ – „Wie gesagt, würde ich daran denken, hätte ich all dies, oder auch nur einen Teil dessen? Ich weiß, daß es viel Schönes gibt auf der Welt, aber auch, daß mir fast alles davon verwährt bleibt.“ – „Woher willst Du das so genau wissen? Was ist, wenn sich einen Tag später alles geändert hätte?“ – „Warum, weil morgen die Prinzessin auf dem Ross angeritten kommt? So etwas gibt es eben nur im realitätsfernen Märchen, und nicht für Leute wie mich. Die Welt ändert sich nicht komplett von heute auf morgen. Zehntausende Jahre Entwicklung, und immer noch geht es nur ums Töten und Kindermachen.“ – „Und deswegen würdest Du Dir Dein Gehirn mal kräftig durchlüften?“ – „Nein, wenn, dann würde ich mir durchs Herz schießen, dann wäre endlich und sicher Schluß mit dem Mist“&lt;br /&gt;Mir war komisch im Magen. „...beim Führer hätte es so etwas nicht gegeben“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas war dieses Mal anders. Er kann schon gut in andere Rollen schlüpfen – er sagte mir mal, daß jede einen eigenen Namen hat, das macht es leichter – aber diesmal war die Figur zu lebendig, er spielte sie zu leicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4390985126434015889?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4390985126434015889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4390985126434015889' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4390985126434015889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4390985126434015889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/beim-fhrer-htte-es-so-etwas-nicht.html' title='„...beim Führer hätte es so etwas nicht gegeben&quot;'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='08938742362237424012'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3412472477861530535</id><published>2008-12-16T22:41:00.003+01:00</published><updated>2008-12-22T01:30:25.580+01:00</updated><title type='text'>„Simon und Simon“ gehört zu Jan</title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/mff-mixtape.swf?myid=16416296&amp;path=2008/12/21" quality="high" wmode="transparent" flashvars="mycolor=D4A86A&amp;mycolor2=E88A61&amp;mycolor3=F0534A&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=8&amp;grad=true" width="300" height="185" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" border="0" style="visibility:visible;width:300px;height:185px;"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.myflashfetish.com/playlist/16416296" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich zu ihm gehe, muß ich immer erst „Simon und Simon“ gucken, mindestens anderthalb Folgen. Wenn ich mich mit jemandem treffe, will ich in der Stimmung sein, die ich brauche um mit dieser Person auszukommen. Und bei ihm ist es eben „Simon und Simon“, diese Detektivserie aus den 80ern.&lt;br /&gt;Mittlerweile gibt es in meiner Wohnung eine ganze Ecke, die quasi für meine Freunde und Verwandte reserviert ist. Bevor ich zum Beispiel zum Amt gehe, brauche ich starken Metal, das härtet ab, aber leider kann ich es keineswegs leiden. Das ist auch das Problem an diesem Prinzip. Zum Einen muß man sich teils Sachen antun, die man nicht leiden kann, zum Anderen verliert man so die Lust an so Manchem, oder, wenn man sich von jemandem trennt, dann ist erstmal für eine ganze Weile Schluß mit seinem Bezug. Mein Ex-Freund hat mir seine Ko-Existenz „King of Queens“ versaut, das war bitter; also wegen „King of Queens“, nicht wegen ihm.&lt;br /&gt;Wenn ich jemanden zufällig treffe, reagiere ich meist panisch und versuche mich zu verstecken. Einmal wollte ich zum Wohnungsamt und traf meine Oma – James Last versus Megadeth. Es ist auch ein Problem, weil ich es mir so nicht leisten kann mit jemandem ins Kino zu gehen, oder zu einem Konzert, denn wie groß ist schon die Chance, daß beide zusammenpassen? Na gut, meine Schwester, das ist Britney Spears im Doppelpack – also auch so ein Grund nichts zu unternehmen.&lt;br /&gt;„Simon und Simon“ also gehört zu Jan. Er selbst mag die Serie nur einigermaßen. Ich habe Angst mich zu fragen, wie sehr sie mir gefällt. Denn ich mochte sie, als ich jung war, und nun habe ich Angst, daß mein Empfinden der Serie zu einem Gradmesser unserer Beziehung wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus&lt;br /&gt;Hörtext: Lizzy&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3412472477861530535?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3412472477861530535/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3412472477861530535' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3412472477861530535'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3412472477861530535'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/simon-und-simon-gehrt-zu-jan.html' title='„Simon und Simon“ gehört zu Jan'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='08938742362237424012'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3253112181755483404</id><published>2008-12-11T22:57:00.015+01:00</published><updated>2008-12-15T14:26:54.662+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Optimismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tod'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Winter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kindheit'/><title type='text'>Im Winter zeichne ich meine Konturen in den Nebel</title><content type='html'>Hörtextdownload: &lt;a href="http://boxstr.com/files/4330723_ehkjb/Im%20Winter%20zeichne%20ich%20meine%20Konturen%20in%20den%20Nebel.mp3"&gt;Im winter zeichne ich meine Konturen in den Nebel.mp3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es schneit. Mal sehen, wie lange es dauert, bis sie mein Fehlen bemerken. Ich ziehe mir meinen Mantel und den Schal an und öffne die Tür. Ein heftiger Kälteschwall heult mir aufgebracht ins Gesicht, als hätte er eine halbe Ewigkeit da draussen gewartet, denn als er an mir vorbei, ins warme Innere strömt, haut es mich beinahe um. Ich trete hinaus in den Garten, male mit meinem Atem kleine Wölkchen in den Nebel, während die Natur langsam dunkle Konturen in den Winter zeichnet und die Umrisse einzelner Bäume erkennbar werden. Dicke, weiße Flocken stürzen hektisch auf mich hinab, setzen sich auf mein Haar und meine Wimpern. Eine landet dankbar auf meiner Nasenspitze und schmilzt. Es kitzelt und ich muß daran denken, wie wir zwei als Kinder hier im Schnee gespielt haben. Mit zum Himmel gereckten Hälsen und aufgerissenen Mündern, versuchten wir die eine oder andere Flocke zu erwischen. Ich schliesse die Augen, lege den Kopf in den Nacken und öffne meinen Mund, so weit es geht, denn an den Geschmack erinnere ich mich nicht mehr. Es ist gar nicht so einfach, eine zu erwischen. Die meisten landen auf meiner Stirn, den Augen und der Nase. Ich breite die Arme aus und beginne mich im Kreis zu drehen, immernoch mit aufgerissenem Mund, vielleicht klappt es ja so besser. "Was machst Du da?" Seine Stimme reisst mich unsanft aus meinen Gedanken. Es ist Jørn. Ich habe ihn nicht kommen hören und ich muß aussehen wie eine Idiotin, aber es ist mir egal. Ich frage ihn, ob er schonmal Schnee-Eis probiert hat. Doch er gibt mir keine Antwort, also bitte ich ihn zu warten und hole eine Schüssel, Zimt und ein Glas Apfelmus aus dem Haus, stapfe durch den Schnee zu ihm zurück, schaufel mit den Händen einen Haufen Schnee in die Schüssel und mische etwas Apfelmus und Zimt hinein. "Du willst das doch nicht etwa wirklich essen? Weißt du wieviel giftiger Dreck da drin sein kann?" fragt er mich und zieht ein angewidertes Gesicht, als ich ihm die Schüssel reiche. Als er nicht probieren möchte, greife ich mit der Hand in die Schüssel und stecke mir einen großen Haufen Schnee-Eis in den Mund. Es schmeckt merkwürdig und ich schiebe mir eine weitere Portion in den Mund, als müsse der Geschmack ersteinmal wirken. Aber es wird nicht besser und schmeckt noch merkwürdiger als vorher. Er schaut mich mit einem ungläubigen Gesicht an, während ich erklär, das ich vielleicht doch eher Apfelsaft hätte reinmischen müssen, und beginne zu lachen. Erst leise, dann immer lauter. Ich weiß gar nicht, ob das witzig sein sollte, aber ich lache wie eine Irre, während er mich fragend anstarrt und die Augen verdreht. Wenn ich etwas nicht ausstehen kann, dann ist es, wenn er die Augen verdreht, nur um mir zu signalisieren, das ich idiotisch bin. Aber jetzt lache ich erst Recht weiter, halte mir den Bauch und lasse mich mit dem Hintern in den Schnee plumpsen. Jetzt schüttelt er den Kopf, um seinen Kulleraugen Nachdruck zu verleihen, wendet sich von mir ab und stapft genervt zurück Richtung Haus. So ein Spielverderber. Ich greife neben mich in den Schnee und forme einen dicken Ball, der gleich darauf Bekanntschaft mit seinem Hinterkopf macht. Paff! Der Schnee fliegt ihm um die Ohren, das man meint die Glocken läuten zu hören. Jetzt ist er endgültig wütend. Ein Schalter, der umgelegt wurde. Das erkenne ich an seinem rot verfärbten Gesicht, als er sich zu mir umdreht und mich anstarrt, als wäre ihm ein Licht aufgegangen. Wie Osram, denke ich, oder wie bei diesen blinkenden Leuchtreklameschildern, wie sie die Geschäfte, Clubs und Bars haben, um sich mit Namen und Botschaften anzupreisen. Seine Botschaft kann ich gut lesen, denke ich. 'Mir reicht's mit Dir' blink blink blink. Ich erwarte, das er sich zur Wehr setzt, ebenfalls einen Schneeball schmeisst und es eskaliert. Eine Schneeballschlacht, das würde mir gefallen. Aber anstatt mir einen Schneeball entgegen zu schleudern, schleudert er mir seine neu angeeignete Autorität entgegen, "Es reicht, werd endlich erwachsen!", als wär' damit alles klar. 'Du gehst mir auf die Nerven' blink blink blink, und er verschwindet, türknallend im Haus.&lt;br /&gt;&lt;a title="Unbenannt von HvidLiljer bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/2361279720/"&gt;&lt;img height="160" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2006/2361279720_a33d39e80b_m.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Na klar, denke ich, werd endlich erwachsen. Aber was bedeutet das? Vernünftig zu sein, und im Bett auf den Tod zu warten? Ich lasse mich langsam mit dem Rücken auf den Schnee gleiten, liege da und laß die Schneeflocken weiter auf mich herabstürzen. Soll er doch vernünftig sein, mir bedeutet das rein gar nichts. Ich breite Arme und Beine aus, ziehe sie wieder zurück, und breite sie wieder aus, ich wische den Schnee weg und rücke dem Rasen auf den Leib, was keine leichte Aufgabe ist, denn es schneit so schnell nach, das alle Spuren sofort wieder verschwunden sind. Ob mir das auch passieren wird? Der Grund, auf dem ich liege lässt mich frieren, sickert durch meine Kleidung wie Wasser und die Kälte dringt mir ins Mark. Ich grabe meine Hände in den Schnee, berühre die Erde, rieche an meinen Fingern. Es riecht nach nassem und vermodertem Laub, nach Schnecken, nach Wurmatem. Ich fühle mich erdrückt, als lauere etwas in meiner Nähe, das sich nicht abschütteln lässt. Ein Freund sagte mir einmal, das der Tod nichts Schlimmes sei. Wir sind im Grunde aus Erde gemacht und wenn wir sterben, kehren wir nur wieder zu ihr zurück, verschmelzen mit der Natur. Mein Blick fällt auf die Obstbäume. Wenn das stimmt, dann möchte ich unter den Bäumen begraben werden. Ich stelle mir vor, wie sich die großen Wurzeln in mein Fleisch bohren und mich aufsaugen. Im Frühjahr würde ich in Blüten vom Baum schneien, den Menschen in die Kleidung. Sie würden mich mit sich herumtragen. Im Sommer würden sie mich als Obst von den Ästen pflücken und er würde versuchen mich zu klauen. Vielleicht würde er einen Kuchen aus mir machen, um mich dann zu vernaschen. Oder Wein, um sich mit mir zu betrinken. Im Herbst würde ich in farbenfroher Pracht an sein Fenster klopfen. Dann würde ich in Unmengen von Laub zu Boden rieseln, um Jørn auf die Nerven zu gehen. Bei diesem Gedanken muß ich lächeln. Ich richte mich auf und stapfe zurück Richtung Haus. Vor der Schwelle bleibe ich stehen und blicke noch einmal zurück. Und im Winter, denke ich, zeichne ich meine Konturen in den Nebel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;naseweiß &amp;amp; mondgebraeunt, Lizzy. Photo:Lizzy, Hörtext: Lizzy. Musik: Beth Hart&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3253112181755483404?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3253112181755483404/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3253112181755483404' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3253112181755483404'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3253112181755483404'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/im-winter.html' title='Im Winter zeichne ich meine Konturen in den Nebel'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12513655465384104369'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8987331672732467716</id><published>2008-12-08T14:59:00.004+01:00</published><updated>2008-12-15T19:33:52.021+01:00</updated><title type='text'>(May, June, July...months passing by)</title><content type='html'>Hörtext, Link anklicken: &lt;a href="http://boxstr.com/files/4361495_n4ebm/May%20June%20July...%20months%20passing%20by.Lizzy.mp3"&gt;May June July...mp3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sommer ist nur noch Erinnerung,&lt;br /&gt;und auch der Geschmack auf meinen Lippen ist verblasst.&lt;br /&gt;Du sagtest,&lt;br /&gt;das,&lt;br /&gt;was wir haben&lt;br /&gt;würde nicht bis in den Herbst reichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nun ist es bereits Winter,&lt;br /&gt;und ich denke noch immer&lt;br /&gt;an den Duft des Grases&lt;br /&gt;auf Deinem Rücken&lt;br /&gt;wie wir dort lagen,&lt;br /&gt;nachts,&lt;br /&gt;während über uns die Sterne starben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald ist es wieder Frühling&lt;br /&gt;und Du wirst Dir neue Maiglöckchen suchen.&lt;br /&gt;_____________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spontan im Zug entstanden.&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus; Hörtext:Lizzy mit Musik von Soft Cell.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8987331672732467716?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8987331672732467716/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8987331672732467716' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8987331672732467716'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8987331672732467716'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/may-june-julymonths-passing-by.html' title='(May, June, July...months passing by)'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='08938742362237424012'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3337896917416493203</id><published>2008-12-07T02:57:00.000+01:00</published><updated>2008-12-07T02:59:18.042+01:00</updated><title type='text'>Als Kind war ich verrückt nach Science Fiction</title><content type='html'>Als Kind war ich verrückt nach Science Fiction, jedoch nur als Hörspiel. Wenn meine Eltern einen Film sahen, saß ich in unserem Haus auf der Treppe und lauschte auf dem weichen Plüsch dem Geschehen. Ich stellte mir die größten Roboter, schnellsten Raumschiffe und lautesten Strahlenkanonen vor; wie sie umherflogen durch das All und dabei viele verschiedene Außerirdische trafen.&lt;br /&gt;Den Film selbst wollte ich nie sehen. Als ich etwas größer war, schaute ich einmal einen. Ich hatte Angst und fühlte mich wie eingeschnürt, weil ich mir nichts mehr vorstellen konnte. Von da an gab es wieder nur die Treppe mit meinem Stoffhund für mich.&lt;br /&gt;Es fing alles bei meinem Großvater an. Als ich etwa 3 Jahre alt war, machte er sein großes Röhrenradio an und wollte mir zeigen, was man damit alles hören kann. Er war immer ein großer Freund des Hörfunks und arbeitete auch Ende der 40er in einer Rundfunkstation in Villate. Ich saß in seinem großen Sessel, in dem sonst nur er sitzen durfte, während er vor dem Radio stand und versuchte Sender reinzukriegen; das „magische Auge“ seines Radios zog mich jedes Mal von Neuem in seinen Bann. Wir kamen über Swingmusik und englischen Nachrichten zur Wells-Welles´schen Version vom Krieg der Welten. Mein Opa wollte weiterdrehen, doch mich faszinierte es jemandem, der mir etwas erzählte, zuzuhören, ohne ihn dabei zu sehen. So hörten wir gemeinsam verschiedenste Geschichten.&lt;br /&gt;Auch meine Umgebung verwandelte sich, sie wurde zu meinem Herrschaftsreich. Meine Raketenabwehrbasis hatte ich in La Martinière; die Rue de la Chesnaie dorthin wurde vom Militär überwacht. In Breil-Benoît stand meine Kaserne. Unterhalb von Couëtreux war mein  geheimes Forschungslabor, in das man nur durch eine versteckte Geheimtür kam. Und in Montjuan war meine Raumschiffbasis – wir mussten extra die Rue Saint-Joseph verbreitern.&lt;br /&gt;So vertrieb ich mir die Zeit damit mir Geschichten auszudenken, wie ich Feinde abwehrte und selbst auch manch weit entfernten Planeten angriff. Wenn mein großer Bruder am Wochenende nach Hause kam, brachte er mir oft Heftchen mit, die er unterwegs in Bahnhöfen kaufte; so kam ich auch mit russischer Literatur in Kontakt. Ein Heft von Arkadi Strugatzki habe ich immer noch, aber Wladimir Obrutschew war mein Favorit. Und wenn mir mein Bruder nichts vorlas, gingen wir in den Garten und spielten erdachte Szenarien nach. So vergingen die Jahre und mit jedem kamen dutzende Filme, Hörspiele und Bücher hinzu; nicht ausschließlich Science Fiction, aber hauptsächlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kam in Kontakt mit Jean de Romoe, von den meisten anderen meist nur „der Fußballer“ genannt, und über ihn kam ich stärker in Kontakt mit französischer Literatur vor 1900. Er war durchaus berühmt in meinem Städtchen. Bei jedem, wirkliche jedem, Fußballspiel wurde er gesehen, Heim-, wie auch Auswärtsspiele. Wind und Wetter, Hitze oder Hagel aber auch Sieg und Niederlage vermochten nichts daran zu ändern. Ich freundete mich über die allmählich mit ihm an – sein Haus stand schräg gegenüber unserem und ich musste ihm einst ein Päckchen seiner Schwester bringen, die in Pontchâteau wohnte. Von da an ging ich alle paar Tage zu ihm rüber, denn er hatte eine erstaunliche Sammlung an Büchern, Schallplatten, Schellackplatten und Filmen natürlich und unnützem Zeugs. Für mich war das alles viel besser als der größte Berg Spielsachen, den man sich vorstellen kann.&lt;br /&gt;Mit Einigem wusste ich nichts anzufangen, denn er sammelte in erster Linie Altes, Verschollenes, Sachen, für die man heute keine Verwendung mehr hat, die überholt sind. Und so überlegte und phantasierte ich, was man mit den teils grotesk aussehenden Gegenständen anfangen sollte, was einst deren Zweck war. Ich frug ihn auch über sein Leben aus, über ihn selbst, doch er redete wenig darüber. Er sagt immer, daß es da nicht viel zu erzählen gibt. Er hatte keine Kinder, keine Frau und bis auf seine Schwester keinen Kontakt zum Rest seiner Familie; und auch Freunde und Bekannte gab es nicht wirklich. Lediglich beim Fußball wurde er regelmäßig gesehen, hin und wieder kam er auch zum Training. Wenn dann die Winterpause anfing, wurden immer Witze gemacht, was er in dieser Zeit immer mache.&lt;br /&gt;Ich war schon größer - ich weiß nicht mehr, wie alt genau, aber meine Volljährigkeit lag schon mehrere Jahre hinter mir – als ich bei ihm war, im Hintergrund lief „Forbidden planet“ oder „The day the earth stood still“, da kamen wir, oder vielmehr ich, darauf zu sprechen, warum er sich nie eine Frau nahm, sondern solch einen großen Teil seiner Zeit mit Fußball verbrachte.&lt;br /&gt;Diesmal ließ ich nicht locker und versuchte das Gespräch geschickt und subtil so zu lenken, daß er etwas redseliger wurde, was aber bei ihm nie gelang; er durchschaute Tricks solcher Art schnell. Aber dennoch, wohl mehr um es hinter sich zu haben, als wirklich eine Antwort geben zu wollen, an diesem Tage brachte ich in schließlich dazu.&lt;br /&gt;Er sagte, er liebte einst als junger Mann, da er in La Rouaudière lebte, ein Mädchen, das nebenan wohnte. Er freundete sich mit ihr an, und verliebte sich noch mehr. Doch sie sah in ihm nie mehr als eben diesen „Jungen von nebenan“. So richtig erholte er sich nie davon. Wenn er nur eine Frau sah, die ihm gefiel, so maß er sie, früher oder später, an dieser einen, obwohl ihn das selbst mehr als störte. Er hatte noch zwei, drei Male versucht in engeren Kontakt mit einer Frau zu treten, doch hinderten ihn seine Komplexe auf Dauer viel zu sehr, denn erfand, daß er für die Art Frau, die ihm gefiel, nicht gut genug sei, er aber keine andere, wenn überhaupt, haben wolle. Und da er nun nicht mehr jung sei, habe sich das alle zu tief in seine Psyche gebrannt, und ihn seelisch zum Krüppel gemacht, sodaß keine anständige Frau auf Dauer etwas zu tun haben wolle mit ihm; zumal er auch fand, daß er eher seltsam aussah. Er sagte auch, daß er keine mehr in seinem Alter haben wolle, sie fände er alle zu alt, vom Aussehen und Geiste.&lt;br /&gt;Und so machte er sich quasi selbst und über Nacht zum eingefleischten Fußballanhänger. Denn, wenn jeder, wenn er über ihn sprach, immer nur den Fußball erwähnte, dann würde nie jemand mit ihm über solche Sachen reden wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Ja, das Ende ist doof.&lt;br /&gt;Die Geschichte sollte eigentlich anders werden, der zweite Typ sollte eine eigene Geschichte bekommen, aber so konnte ich etwas von der blöden "nie angefangen/fertig gemacht"-Liste streichen.&lt;br /&gt;Mit Motivation wäre mehr rausgekommen...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3337896917416493203?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3337896917416493203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3337896917416493203' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3337896917416493203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3337896917416493203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/als-kind-war-ich-verrckt-nach-science.html' title='Als Kind war ich verrückt nach Science Fiction'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='08938742362237424012'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3755178671060971539</id><published>2008-12-04T21:54:00.001+01:00</published><updated>2008-12-04T21:57:02.897+01:00</updated><title type='text'>Pepe aus Argentinien</title><content type='html'>&lt;table border="0" cellpadding="0" cellpacing="0"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;br /&gt;&lt;div dir="rtl" style="overflow:auto; width:410px; height:800px;"&gt;&lt;span dir="ltr"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Geschichte, die man so vielleicht  gar nicht kannte. Pepe, der nicht mehr ganz so junge Holzwurm aus Argentinien, erlebte viele abenteuerliche Geschichten, doch diese eine erzählt er immer besonders gerne, wenn der Abend sich dem Ende zuwendet und es still geworden ist. So wie auch an diesem Abend, als seine alten Freunde einen neu hinzugezogenen Mehlwurm in die Runde einführten, was er aber erst anfing nachdem man ihm für diesen Abend alle runden spendierte.&lt;br /&gt;„Es muss so um das Jahr 1864 gewesen sein, als ich gerade von einer Schiffsreise quer durch den Pazifik  wiederkam. Ich bekam jedoch wenig von dieser mit, da ich die erste Hälfte in einem Whiskeyfass steckte und die andere Hälfte damit verbrachte nüchtern zu werden.&lt;br /&gt;Ich kam also eines lauen Aprilmittags wieder in meiner Heimat an und sog erst einmal einen Fingerhut Heimatluft ein. Mit der Neugier eines lange Fortgebliebenen schaute ich mich an meinen einst vertrauten Plätzen um und buchte schließlich ein Zimmer im Hotel Maha Goni um gleich danach auf einen Schlummertrunk in mein Stammlokal „Zum Birkenwäldchen“  zu gehen. Dort hörte ich von einer Überfahrt übernächsten Morgen nach Italien. Ich hatte zwar gerade eine längere Reise hinter mir – und diese würde noch länger dauern – aber diese Köstlichkeiten dort wollte ich mir nicht entgehen lassen.&lt;br /&gt;Meinen letzten Tag verbrachte ich mit einem langen Schlaf, danach packte ich meine Sachen und lauschte dem Dampforgelspieler und erfreute mich am Ölgeruch. Frohen Mutes hangelte ich mich über das Tau hin zur „Windes Eile“, dessen Segel sanft im Abendwinde wehten. Meine Liebe für wohlgeformte Beine, die mich zu meinem größten Abenteuer schicken sollte, führte mich an den Kapitänsessenstisch. Zwar mochte ich die teils rauen Sitten und Späße der Besatzung, doch auf Dauer befriedigte mich nur eine stilvolle Unterhaltung zwischen der Führungsriege. Die Männer waren tüchtig, der Smutje nicht süchtig, ein jeder mochte den Maat, und so ging es an den Start.&lt;br /&gt;Wir setzten frisch Segel und gerieten gleich in der ersten Nacht  in einen Sturm, der dem unerfahrenen und gerade angesprochenen Smutjeeinen Finger kostete. Ich gab meinen Posten neben dem Kapitän frühzeitig auf, denn es kam das Gerücht auf, dass die Lebensmittel schnell knapp werden könnten, darum machte ich mich schnell auf meinen Anteil in Sicherheit zu bringen. Ich blieb jedoch nicht allein, denn auch die Besatzung kam recht schnell auf diese Idee. So unglaublich bedeutungslos die Gemüter der einfachen Leute auch seien mögen, wenn es um ihren eigenen Skalp geht verstehen sie es zu planen und zu tricksen. So lernte ich sie auch schnell alle kennen und konnte mich dessen vergewissern, dass es eine jener Besatzungen war, die zwar relativ gewissenhaft ihre Aufgaben erledigte, aber kaum hatte man sich endlich alle Namen aller ausdruckslosen Gesichter gemerkt, da heißt es auch schon wieder Abschied nehmen; denn bis auf einen zarteren, roten Iren wurde ich ihrer schnell überdrüssig.&lt;br /&gt;Da die Winde ungewöhnlich gut für uns standen, kamen wir gut voran, und ich konnte im frühen Herbst bereits meine Unterkunft bei einem Winzer und Viehzüchter beziehen. Es war ein spaßiger und geselliger Mann, der seine Frau und 8 Kinder regelmäßig aufs Horn nahm und ihnen Streiche spielte. Sein kleines, aber stilvoll eingerichtetes Haus stand genau auf der Grenze zwischen dem Weinanbau, den Beeten und der Grasfläche für sein Vieh. Er mochte es alles planen zu können, damit er weniger Arbeit hatte. Auch seine Kinder waren geplant, 5 Jungs, 3 Mädchen, „genau die richtige Mischung“, wie er fand. Aber eines war nicht von ihm, das wusste er, doch er wusste nicht welches, und so wurde er regelmäßig geplagt vom Zweifel, welchem Kinde er da unverdient Nahrung verschaffte.&lt;br /&gt;Von da an geriet ich über verschiedenste Stationen, wie etwa einen dickbäuchigen Bürgermeister, eine Dirne mit Hang zum Glücksspiel und einen blinden Waisenjungen zum Postkutschenräuber Mauro di Cavallino. Er war berühmt dafür niemals Waffen mit sich zu führen; ihm reichte seine Geschicklichkeit und er verstand es jede Situation zu seinem Vorteile auszunutzen.&lt;br /&gt;Ich machte es mir gemütlich in einem der Wagenräder, die als Dekoration vor seiner Hütte standen – was mir selbst zu auffällig gewesen wäre.&lt;br /&gt;Mehr durch Zufall als durch Planung ging ich dann einmal mit auf einen seiner Streifzüge und konnte nicht an mich halten, als ich unterwegs eine Tischlerwerkstatt sah. So trennten sich unsere spärlichen Wege, ohne dass er überhaupt Notiz von mir nahm – das Schicksal vieler meiner Artgenossen. Aber selbst, wenn man unsere Anwesenheit bemerkt, reagieren die Leute selten erfreut. So wühlte ich mich erst einmal durch den sägespängetränkten Boden um mich in einem alten Stück Tischbein von meiner Reise auszuruhen, das an einer warmen Stelle hinter der Tischbank gefallen war. Meine Ruhe wurde jedoch frühzeitig unterbrochen, als ich von meinem Vormieter di Cavallino  hörte. Sein jähes Ende brach förmlich über ihn herein, wie die Nacht über den Tag eines müden Arbeiters. Er hatte sich im Wald hinter einer Eiche versteckt und wartete auf die Kutsche, die die Tageseinnahmen einer Bank nebst Bankenchef selbst befördern sollte. Sein Plan sah vor sich mit einem Satz vor die Pferde zu werfen und sich die Überraschung zu Nutze zu machen; als Unterstützung sollte ihm ein Stamm dienen, den er mittels Schiffstau einige Meter weiter umstürzen wollte. Nun aber kam es so, daß die Pferde und der krankheits- und müdigkeitsgeschwächte Kutscher so erschraken, daß sie über einen großen Stein fuhren. Das Gefährt hüpfte linksseitig um und begrub di Cavallino unter sich. Der schwergewichtige Bankenchef wurde von der Truhe erschlagen, die neben ihm auf dem Sitz stand und auf die er persönlich aufpassen wollte. Sein einst so aufgequollenes Gesicht wurde von der schweren Truhe auf ein Mindestmaß an Breite reduziert. Dem Kutscher selbst wurden die Beine und die Hüfte eingequetscht, sodaß er langsam, vor sich hin wimmernd, erschöpft verblutete. Er sah aber noch verschwommen, wie sich die beiden Pferde aus ihrem Geschirr loslösen konnten. Sie rannten weiter den geplanten Weg, doch wieder kam das Unglück von linker Seite, in Form des präparierten Baumstammes, den das Tau zu Boden zog. So war Sir Benedict II. der einzig Überlebende dieser außergewöhnlich tragischen, wie auch unwahrscheinlichen Begegnung.&lt;br /&gt;Schnell verschwunden waren alle Kostbarkeiten der Fahrgemeinschaft; die unbekannten Diebe, die die Stelle zufällig entdeckten, ließen es sich nicht einmal nehmen die verbogene, goldene und blutverkrustete Brille vom matschigen Gesichte des Bankpräsidenten zu ziehen. Erst 2 tage später fand die Polizei die Unglücksquelle und konnte die Verunglückten der Erde übergeben. Durch einige Unachtsamkeiten kam es, daß di Cavallino eine äußerst prachtvolle Bestattung bekam, während Bankenpräsident Salmaro nun nur in einem anonymen Massengrab liegt. Die Kutsche war völlig hinüber; auch, da die Diebe in ihrer Gier fast alles zerschlugen, in der Hoffnung auf versteckte Reichtümer.&lt;br /&gt;Meister Antonio Kirsche wurde gerufen um zu prüfen, ob er von den Resten noch etwas gebrauchen könnte – er hatte letztens die Eingangstüre der Polizei repariert und einen sehr geringen Preis dafür verlangt, und so wollte man sich revanchieren, da die Kutsche sehr aufwendig und aus hochwertigen Materialien gebaut wurde. Mit einem Wagen und Sir Benedict II. als Zugkraft fand er schnell die Stelle und sah sich um, begutachtete, grub aus und hackte Teile aus dem Haufen heraus, der einst eine staatliche Postkutsche war. Während er alles, was er gebrauchen konnte in den Wagen lud, passierte es aber, daß er ein Rascheln, ein Stück weit tiefer im Wald, vernahm. Er ging dem nach, und dorthin, und dachte, daß es sich bei dem sich bewegenden Laubhaufen um einen Igel handelte. Vorsichtig nahm er die Blätter zur Seite und war verblüfft, als er darunter ein zappliges Holzscheit fand. Da es bereits dunkelte nahm er es in seinem Beutel mit um es zu hause zu untersuchen.&lt;br /&gt;Mit dem Krachen eines erschöpften Handwerkers, der mit letzter Kraft am Abend seine Arbeit niederlegt, weckte er mich aus meinem Schlafe und Traum und ließ mich verwundert zurück. Er verschwand für eine Weile im Hof seiner Werkstatt und man konnte hören, wie Holz umgelagert, sortiert und geworfen wurde. Ein Licht schritt in meine Stufen ein, wurde auf den Tisch gestellt und flackerte beruhigend vor sich hin. Meister Antonio holte seinen mysteriösen Holzscheit aus dem Beutel hervor und betrachtete ihn sorgfältig von allen Seiten, konnte aber keine offensichtlichen Auffälligkeiten finden. So machte er sich auf daraus ein Tischbein für den Bürgermeister zu arbeiten, setzte den Hobel an und zuckte erschrocken zurück. Ich wusste nicht, ob ich aufgrund der Müdigkeit phantasierte, oder ob ich tatsächlich hörte, was ich glaubte gehört zu haben, doch da Meister Antonio meinen Gesichtsausdruck teilte, musste er wohl dasselbe vernommen haben. „Sei bitte vorsichtig“ tönte es aus Richtung des großen Holzscheites. Doch es konnte nicht sein, was als Tatsache in der Luft hing. Ich meine mich zu erinnern, wie der Meister mit dem Holz auf den Tisch klopfte und ein leises Stöhnen zu hören war. Ihm war die Sache so gar nicht geheuer und er legte alles beiseite und ging schlafen, da auch er alles auf seine Müdigkeit zurückführte. Ich jedoch wollte  mir das ganze auch einmal aus der Nähe ansehen und machte mich auf den Weg auf den Tisch. Von keiner Seite aber konnte ich auf etwas Erklärendes stoßen. Da aber so ein hochwertiges Holz auf mich eine faszinierende Wirkung hat, zog ich um und mich dorthin zurück. Nur wenige Zentimeter schaffte ich es meine neue Unterkunft beziehen, stopfte jedoch noch das Loch hinter mir zu, sodaß keiner meinen Einzug bemerkte. Den nächsten Morgen verschlief ich komplett und erwachte erst durch ein ratloses, zustimmendes Raunen des Herren meines neuen Zuhauses – Meister Gepetto, wie ich später herausfand - bei dem Gespräch mit meinem vorherigen Obdachspenders Antonio. Sie unterhielten sich bei einem Stück Brot über die Ereignisse von kurz vor dem Tod meines di Cavallino bis zum gestrigen Abend und der fremden Stimme. Auch Gepetto konnte sich keinen Reim darauf machen und schob es insgeheim nicht Antonios Schläfrigkeit, sondern seinem Weine zu. Man einigte sich darauf, daß der ältere, ärmliche Gepetto das Stück Kiefernholz behält und daraus macht, was ihm am besten in den Sinn kommt - er ließ es einige Tage neben dem Ofen stehen. Ich erkundigte derweil seine Hütte und kam zu dem Schluß, daß ich dort vielleicht noch eine Woche bliebe, aber nicht länger. Es gab nicht viel Interessantes, es kam kaum Kundschaft oder sonstiger Besuch, es war nicht gerade war, kurzum: es war trostlos für jemanden wie mich. Die einzige Abwechslung, die sich mir bot, war die streunende Katze, die ich „Kaviar“ taufte, die manchmal durch die Fenster schaute und vom meister ein klein wenig Nahrung bekam. Die war  nicht das Italien, weswegen ich mein Argentinien einst verließ.“&lt;br /&gt;Er setze sein Glas ab um auf die Uhr hinter dem Wirt zu schauen. „Der Rest dürfte euch ja mehr oder weniger bekannt genug sein, ab da ist die Geschichte allgemein gekannt.“ – „Ja Pepe, doch ich bitte dich“, flehte ihn der kleine Agustín an, Marienkäfer seines Zeichens, „uns wenigstens zu erzählen, wie Du mit der Geschichte zu tun hattest.“ Pepe, bei dem der Alkohol schon merklich seine Wirkung zeigte, willigte ein, mit gespieltem Widerwillen. „He, Wirt! Noch ein Glas für Pepe.“ – „Wo war ich?“ – „Kaviar, die Katze.“ – „Ach ja.“&lt;br /&gt;Ich dachte mir also schon langsam Umzugspläne aus, als der Meister der Ehrgeiz packte. Morgens, als er wieder mit einem Stücke Brot und einem Kaffee am Tische saß und seine Blicke durch das verstaubte Fenster in die Ferne schweiften, fiel sein Blick auf den Holzklotz, den ich zuvor mein Zuhause nannte. Vielleicht war es das Alter, das ihm einen Streich spielte, vielleicht war es aber auch die Einsamkeit die ihn trieb. Jedenfalls kam ihm die Idee daraus eine Holzpuppe zu schnitzen, obwohl es keinen Auftrag dafür gab – ich wusste das, da ich mich zuvor durch seine Auftragsbücher arbeitete. Stunden- und tagelang hobelte er, sägte, schliff und lackierte. Der Meister war nicht mehr so schnell wie einst, aber, wenn man ihm zusah, spürte man deutlich die Erfahrung, die in ihm steckte, und daß er sich trotz manch fehlendem Werkzeug immer zu helfen wusste. Ich sah gespannt zu, wie sich aus einem Stücke Holz nach und nach eine lebensechte Puppe entwickelte. Und noch gespannter auf das was kam, und noch viel mehr überraschter, war ich, als die Puppe plötzlich anfing Leben zu zeigen. Nicht die Art Leben, wie sie ein träumerisches Gemälde, oder eine gelungene Skulptur ausstrahlt, echtes, bewegtes Leben. Gepetto, ganz rational, meinte sogleich, daß er nun einen Namen bräuchte, da alles Leben, das einen über den Knöchel reicht und kein Zuchtvieh ist einen Namen braucht, da es sonst herrenlos sich selbst und anderen gegenüber erscheine. Immer noch in Überraschung vergaß ich meine oberste Priorität keine Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen und rief ihm „Porfirio“ entgegen. Der Meister musste es leise gehört und es für sich selbst als einen Geistesblitz gehalten haben, doch er hörte es nicht so, wie ich es rief. „Auf daß du ab nun „Pinocchio“ heißen sollst.“ „Pinocchio“, wie er nun hieß, sah sich mit erstaunten Augen um, musterte (oder versuchte es wenigstens) alles um sich herum.&lt;br /&gt;Ein Kleinkind erfasst erst nach und nach alle Eindrücke und lernt allmählich sie einzuschätzen, doch Pinocchio  überfielen diese Einflüße mit einem Male, und sie alle waren unbekannt für ihn. Man sah ihm an, daß ihn all das fast umwarf; er hatte Mühe sich auf seinen hölzernen Beinen zu halten (wohl auch, weil er noch nie zuvor auf ihnen stand). Man bedenke nur, wie es einem selbst erginge in gleicher Situation! ich glaubte jeden Moment aufzuwachen, da es so unglaublich war, aber Pinocchio verhielt sich ganz so, wie man es von einem kleinen Menschen-Jungen erwarten würde. Gepetto war begeistert, wohl auch, da er nie eigene Kinder hatte – außer einst vor vielen, vielen Jahren in Genua, auch einen Buben, der aber im Alter von 7 Jahren in einem See ertrank.&lt;br /&gt;Da es ein Freitag war, blieb dem Meister das ganze Wochenende um zu versuchen ihm alles  zu erklären, was er für den Moment über die Welt wissen musste. Nur das Wochenende, da er ihn rasch in der Schule angemeldet hatte. Auch ich dachte mir ihm unter die Arme zu greifen, mein Alter und meine Erfahrungen weiterzugeben,  und schlüpfte wieder in mein Loch, das nun in ihm war, etwas unterhalb des linken Knies, von wo aus ich gut zu ihm reden konnte.&lt;br /&gt;Am Sonntag hatte ich Gelegenheit mich ihm vorzustellen, als er auf dem Feld spazieren ging und Vögel jagte. Ich erzählte ihm in kurzen Sätzen (da Gepetto ihm schon tags zuvor stundenlang zuredete) von mir und meiner Reise bis zu diesem Punkt. Er war neugierig – was eine seiner wesentlichsten Charakterzüge ist, wie sich später herausstellen sollte – auf alles über mich und vor allem das, was ich schon alles gesehen hatte rund um die Welt.&lt;br /&gt;„Und wie alt bist du überhaupt?“ frug er. „37 Jahre schon lebe ich auf diesem, unseren Planeten. Du kannst mit solch einer großen Zahl wahrscheinlich nichts anfangen, nicht einschätzen, wie alt das ist.“ – „Nein, das kann ich leider nicht. Werden Holzwürmer denn so alt?“ – „Nein, Holzwürmer werden, soweit ich weiß, nicht so alt, aber das interessiert mich nicht, ich werde so alt, wie ich gedenke alt zu werden.“ Und so unterhielten wir uns noch für Stunden, das heißt vielmehr ich erzählte ihm.&lt;br /&gt;Als er dann Montag morgen zur Schule gehen sollte, bat er mich ihn doch zu begleiten, und ich verschwand wieder in seinem Knie – durch die Vibrationen des Holzes konnte er mich von dort gut hören.&lt;br /&gt;Gepetto führte ihn in die Schule und übergab ihn den Lehrern. Ich sagte ihm, mit welchen Kindern er sich gefahrenlos anfreunden könne und von welchen er besser Abstand nehmen sollte, doch natürlich hörte er nur bedingt auf mich. Mir war gleich klar, daß dieser „Röhrle“ ihn noch einmal gewaltig Ärger bringen sollte. Nach der Schule erklärte ich ihm das, was er in der Schule nicht gleich verstand, denn der Meister war zwar keinesfalles dumm, doch seine Schulzeit war schon Ewigkeiten her. Auch Pinocchio war keinesfalles dumm, vielmehr ließ nur seine Aufmerksamkeit stark zu wünschen übrig. So vergingen die Tage und es wurde ein richtiger Schuljunge aus ihm - ein Schuljunge jedoch, der Probleme regelrecht magisch anzog. So kam es, daß unter anderem dieser Röhrle ihn mit Regelmäßigkeit in Schwierigkeiten brachte. Die meister Kinder in der Schule waren zwar erstaunt und verwundert über diesen Jungen, der doch augenscheinlich nur aus Holz bestehen zu schien und waren daher äußerst neugierig, doch verhielten sie sich ansonsten normal und anständig ihm gegenüber. Viele Fragen konnte Pinocchio gar nicht beantworten, sodaß ich ihm weiter helfen musste, sei es auch nur mit Floskeln und Ausreden.&lt;br /&gt;Röhrle schließlich brachte ihn sogar dazu die Schule zu schwänzen und in der Gegend umher zu irren.  Ich versuchte natürlich vehement dies zu unterbinden, doch, hat er erst einmal einen Entschluß gefasst, ist es fast unmöglich ihn wieder davon abzubringen, so sehr ich auch auf ihn einredete. Und so kam es, wie es kommen musste: er steckte in der Klemme, und zwar fest. Sie beide ließen sich vom Puppenspieler Feuerfresser gar hypnotisieren, doch mir war dieses Funkeln in seinen Augen von Anfang an nicht geheuer, was ich Pinocchio selbstredend ausdrücklich mitteilte, was er selbstredend komplett ignorierte. Daß mein hölzerner Freund entkam ist bekannt, nicht aber, daß er das wohl mir zu verdanken hat. Ich lebte ein paar Jahre bei einem Juristen, und so war ich vertraut mit der Art, wie man zu Menschen reden muß, damit man bekommt, was man will. Pinocchio, der endlich den Ernst der Lage begriff – nämlich, daß Feuerfresser ihn braten wollte – hörte plötzlich auf meine Worte; wobei ich aber gestehen muß, daß ich beide erst einmal etwas zappeln, respektive schwitzen ließ, auf daß sie in Zukunft etwas früher zu Vernunft kämen. So ließ ich Pinocchio also auf Feuerfresser einreden und ihn von sich und seinem alten, armen Vater (wie er den Meister nannte) erzählen. Etwas überrascht ob seiner schnell fallenden Widerwehr war ich schon, denn Feuerfresser band nicht nur beide recht schnell wieder los, sondern gab meinem Freund sogar noch ein paar Goldstücke mit, damit er zuhause etwas mehr habe. So schnell Röhrle losgebunden war, so schnell sah ich ihn auch nicht mehr, denn er rannte verängstigt nach Hause, Pinocchio zurücklassend.&lt;br /&gt;Ich gebot es ihm, es diesem Kerle gleich zu tun, doch er setzte sich - mehr erfreut über sein Glück im Unglück, als erschrocken – in Bewegung. Ich redete natürlich ununterbrochen auf ihn ein, doch wenn das schon bei einem normalen Jungen kaum etwas bewirkt, so erst recht nicht einem mit einem Kopf komplett aus Holz. Und so kam es wieder, wie es kommen musste: er steckte wieder in der Klemme, oder vielmehr auf dem Ast einer Eiche, nach dem man ihm seiner Goldstücke auf räuberischer Art und Weise entledigte. Doch diesmal war nicht ich es, der ihn wieder aus der Patsche half (denn, hätte ich den Ast zum Brechen gebracht, wäre Pinocchio nur nach dem Falle zerstört gewesen), sondern, so unglaublich es auch klingen mag, eine Fee, mit dunkelblauen Haaren noch dazu. Doch ich hatte bis dahin bereits zuviel gesehen, und mich noch über so etwas zu wundern.&lt;br /&gt;Um es kurz zu machen: Wir gerieten noch in die Fänge eines Bauern, wurden von einer Taube begleitet als wir endlich wieder auf dem Weg zum Meister waren, der wiederum uns mit einem Boot suchte, das er in seiner Sorge selbst baute, wurden auf die Insel der fleißigen Bienen getrieben, als wir Gepetto im Meere zu Hilfe kommen wollten, trafen die dunkelblauhaarige Fee wieder, der Pinocchio hoch und heilig versprach, daß er sich besser und zur Schule gehen wollte (was ich aber bei seiner Aufmerksamkeitsspanne stark bezweifelte), trafen Röhrle wieder, der Pinocchio mit ins Land der Spielereien nahm.&lt;br /&gt;Sie müssen wissen, ich tat mein Möglichstes, um ihn von all diesen Probleme zu schützen, doch was konnte ich schon tun? Körperliche Gewalt hatte ich verständlicherweise nie über ihn, und auf all mein Zureden hörte er nur, solange wie ihn der Schalk nicht zu arg im Nacken saß.“&lt;br /&gt;Man klopfte Pepe als Zeichen der Zustimmung auf den Rücken. Es war schon sehr spät geworden, die Kerzen im Raume waren beinahe komplett herunter gebrannt. Pepe holte tief Luft und sagte, daß er sich schnell dem Ende nähern wollte, bevor er wieder begann zu erzählen.&lt;br /&gt;„Diese zweite Insel also, die des Lasters und der Faulheit, kam mir gleich suspekt vor. Sie müssen wissen, ich bin ein Arbeiterkind, geboren in einer Arbeiterfamilie. Wenn ich Prunk sehe, oder Anwesen, deren Größe geradezu lächerlich übertrieben ist, dann bin ich in erster Linie nicht begeistert, sondern frage mich, wie das Ganze funktioniert, und wer es in standhält, wie also auch bei dieser Insel. Schon bald bekam ich die Bestätigung meiner Bedenken, als nämlich Pinocchio und die Menschen allesamt in Esel verwandelt wurden. Nun, wir landeten wieder im Wasser, Pinocchio wurde wieder die Holzfigur, die er unter all dem Eselsstoffe doch war, wir wurden von einem Wal gefressen, in dem wir jedoch Meister Gepetto wieder trafen und mit einem kühnen Plan und viel Muskelkraft wieder gen Freiheit entkamen.&lt;br /&gt;Durch all diese negativen Ereignisse, und, daß nun ich und der Meister auf ihn einredeten kam es, daß er langsam Vernunft annahm. Die Geschichte mit dem Wale war wirklich zuviel für ihn gewesen, nie sah ich ihn verängstigter. Er versprach dem Meister von nun an wirklich ein verantwortungsbewusster Junge zu sein, und fleißig seine Aufgaben zu erledigen. Diesmal war es ihm tatsächlich ernst, das konnte man spüren. ich redete weniger auf ihn ein, wollte schauen, in wieweit er eigene, gut überlegte Entscheidungen treffen könnte, und zu meinem Erfreuen verhielt er sich seinem Vorsatze entsprechend.&lt;br /&gt;Dann, eines Nachts, kam die Fee durch das Fenster in unserem Zimmer. Ich erzählte ihr, was wir noch alles erlebten, und daß Pinocchio sich nun so benehme, wie man er von ihm erwarten könne. Die Fee, die auch den Meister schon eine geraume Zeit kannte, wusste, wie er lebte, konnten auch die Feengesetze nicht zurückhalten, und so verwandelte sie meinen einst hölzernen nun in einen echten Jungen, mit allem, was dazu gehört. Zuerst überwog natürlich am nächsten Morgen die Verwunderung der Freude, doch schnell war man sich des Wunders bewusst und über alle Maße glücklich. Meister Gepetto hatte endlich ein Kind und Pinocchio war endlich ein richtiger Junge.&lt;br /&gt;Hier in etwa endet die Geschichte, zumindest der bekannte Teil. Natürlich gab es auch weiterhin allerlei Ereignisse, über die man berichten könnte, doch waren dies die Art Ereignisse, die man immer erlebt, wenn ein Kind dabei ist, sodaß ich darauf verzichten will sie wiederzugeben – bei Interesse kann man jede Mutter danach fragen. Ich blieb noch eine Weile, denn ich wollte noch sehen, wie sich Pinocchio entwickelte. Sicherlich war es oft nicht leicht, manchmal wusste auch ich nicht weiter, aber, wenn man jemanden hat, an den man glaubt, dann ist man bereit soviel zu geben, wie es braucht, auch, wenn das mitunter eigene Verluste bedeutet, denn es lohnt.&lt;br /&gt;Über einen Postreiter, der nach Rom fuhr, einen Wirt dort, einen Verwalter, der Nahe der Überreste Alexandrias wohnte, und mehrere Bauern setzte ich meine Europareise fort, bevor ich endgültig auf einem Schiff der königlichen Flotte Spaniens wieder hier her fand.&lt;br /&gt;Ich weiß, daß die Geschichte, so wie man sie sich erzählt, und wie sie in manchem Buche steht, anders klingt, doch ich kann euch versichern, daß ich alle das mir Zugestoßene so berichtete, wie ich mich daran erinnern kann. Ich selbst tauche dort nicht mehr auf, zumindest nicht in der mir eigenen Form. Meine Spezies eignet sich nicht für Geschichten, also wurde meine Rolle umgeschrieben. Ich gebe aber zu bedenken, daß „Jiminy Cricket“ in manch Buchadaption auch „Pepe“ genannt wird.“&lt;br /&gt;Mit diesen letzten Worten, bei denen sich alle schon vor der Wirtshaustüre begaben, denn da trieb sie der Wirt, der das Erzählten dieser Geschichte des Öfteren erlebte, hin. Und so lebte Pepe bis an sein Lebensende weiter in Argentinien, mal hier, dann mal wieder dort. Und zwar so lange, wie er gedachte zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp;amp; mondgebräunt - von Angelus für Lizzy&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3755178671060971539?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3755178671060971539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3755178671060971539' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3755178671060971539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3755178671060971539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/pepe-aus-argentinien.html' title='Pepe aus Argentinien'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='08938742362237424012'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8294211256094816883</id><published>2008-12-02T15:43:00.006+01:00</published><updated>2008-12-16T01:21:46.991+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entscheidung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unsinn'/><title type='text'>Erzähl mir nichts von Liebe oder ähnlichem Mist</title><content type='html'>Hörtext, Link klicken:&lt;a href="http://boxstr.com/files/4363832_jreg9/Erz%C3%A4hl%20mir%20nichts%20von%20Liebe%20oder-.mp3"&gt;Erzähl mir nichts von Liebe.mp3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst 14 Stunden, die vergangen sind und ich beginne schon jetzt zu zweifeln. Was ist, wenn die Entscheidung, die ich getroffen habe, nicht die richtige war? Und andererseits, hätte es überhaupt eine richtige Entscheidung geben können? Ich bin mir einfach nicht sicher. Dieses Problem ist ja kein neues. Wenn es um Entscheidungen ging, war ich in vergangener Zeit nie die Schnellste. Möchtest Du nun die rote oder die grüne Lampe? Ähm, keine Ahnung, mir gefallen beide, aber beide kann ich mir nicht leisten. Nach grob übertriebenen 5 Stunden vor dem Regal, entschied ich mich dann für keine der Auswahlen und zu Hause ärgerte ich mich dann unendlich. Möchtest Du auch einen Milchkaffee? Nej, danke, ich hatte heute schon zu viel Kaffee, das vertrage ich nicht. Tolle Ausrede für ein "bitte warte noch eine Stunde, bis ich mich entschieden habe". Der Milchkaffee steht dampfend vor deiner Nase und der riecht so unglaublich gut. Verdammt, hätte ich doch einfach "ja" gesagt. Aber die Meinung jetzt zu ändern kommt mir nicht angebracht vor. Hast Du schon eine Idee für das neue Projekt? "Ja, ich habe so viele Ideen, du wirst begeistert sein, das wird unglaublich", will ich sagen, wenn ich wüsste welche der Ideen die angemessenste wäre, und da ich mich nicht blamieren möchte, sage ich stattdessen: Ach weißt Du, ich hatte da so die eine oder andere Idee, aber die waren bescheuert, bleiben wir bei deiner Idee. Da hätten wir die Kombination aus Ich-kann-mich-nicht-entscheiden und alles-was-ich-tu' - ist `nix Dickes`. Dabei weiß ich verflucht nochmal, daß ich das kann, daß die Anderen noch was von mir lernen könnten, habe aber Angst, ich könnte die Einzige sein, die das weiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber hierbei geht es einfach nicht um Lampen, Kaffee und Ideen. Nej, denn auch, wenn sich das manchmal so anfühlt, ist eine Tasse dampfender und wohlriechener Milchkaffee nicht potentiell lebensverändernd. Aber bei dieser Sache könnte es so sein. Okay, gehen wir das nochmal in Ruhe durch. Nej, es ist zu spät, sich jetzt noch den Kopf zu zermatern, hörst du? Die Entscheidung ist getroffen! Egal, ich muß das jetzt nochmal durchgehen. Wie sagte man mir neulich? Sortiere die Gedanken erstmal: Die einen Gedanken auf die linke Seite, die Anderen auf die Rechte. Eigentlich sagte sogar er das zu mir, nur klang es dabei anders: Gedanken an Kaffee auf die Linke und Gedanken an mich auf die Rechte. Jetzt sind die Gedanken folgende: Krankheit, Zustand, Lebensstil, Ängste und Probleme auf der Linken. Das klingt simpel, aber blöderweise sind diese komplexer. Auf der Rechten Seite: Liebe. Eigentlich, seien wir ehrlich, reicht links und rechts nicht bei meinen Gedanken. Es müsste sowas wie Nord Ost Süd West geben bei mir, denn dann würde es heissen: Krankheit, Zustand, Lebensstil, Ängste und Probleme in den Westen. Liebe in den Osten (wie passend). Doch dann wird´s noch komplizierter. Denn dann wäre plötzlich noch Platz für Gedanken an Milchkaffee und Ideen im Süden. Und, nocheinmal Platz für Vertrautheit und Sicherheit im Norden. Aber das wäre dann ein Kompass und keine Waage. Und mit einem Kompass kann man auch nur etwas anfangen, wenn man weiß, wohin man eigentlich will. Aber mit einer Waage kann man messen, welche Seite überwiegt. Okay, das funktioniert also nicht. Ich könnte den Süden opfern, damit hätte ich keine Probleme, ich habe ohnehin keine Geduld mehr für unwichtige Milchkaffee-Entscheidungen, ausserdem liegt mir der Norden im Blut, und übertrieben betrachtet liegt auch Bayern in Süddeutschland. Pardon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Okay, also weg mit dem Süden. Dann haben wir immer noch drei Seiten, das ergibt keine Waage.&lt;br /&gt;Genauer genommen sind das nun zwei Seiten und eine Mauer aus Altbewehrtem dazwischen (ich werde noch richtig geschichtspolitisch wenn das so weitergeht)... und dann ist diese Mauer auch noch zu wichtig, um sie wegzudenken. Jetzt könnte ich natürlich den Norden, also die Mauer in den Westen verfrachten, dann wäre es zwar keine buchstäbliche Mauer mehr, aber sie würde dem Westen, der linken Seite, mehr Gewicht geben. Zu kompliziert. Viel zu kompliziert.&lt;br /&gt;Gegenüberstellung. Linke Seite: Krankheit, Zustand, Lebensstil, Ängste und Probleme + Vertrautheit und Sicherheit. Ergibt 7 für Dagegen. Rechte Seite: Liebe. Ergibt 1 für Dafür.&lt;br /&gt;Es bringt mich nicht weiter, und ich lerne nichts daraus. Ich bin wieder am Anfang, könnte es sein das die Liebe allein mehr ins Gewicht fällt, als die sieben Dagegens zusammen? Dann wäre die Quintessenz, die Liebe fällt schwer ins Gewicht. Zu schwer um der Gefahr zu entgehen, überrollt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;Text:naseweiß &amp;amp; mondgebraeunt, Lizzy. Musik: Laura Marling.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8294211256094816883?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8294211256094816883/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8294211256094816883' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8294211256094816883'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8294211256094816883'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/erst-14-stunden-die-vergangen-sind-und.html' title='Erzähl mir nichts von Liebe oder ähnlichem Mist'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12513655465384104369'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-5099133349607398957</id><published>2008-11-27T23:46:00.005+01:00</published><updated>2008-12-02T22:35:47.485+01:00</updated><title type='text'>a bit too “independent”.</title><content type='html'>yesterday in the underground there was a woman right next to you. she was writing a list on her left hand, with a biro and you couldn´t stop looking at it. in your mind you was thinking what kind of woman does things like these, she nuts? why doesn't she use just a piece of paper, does she always do things like these? you thought how you´d make fun of her, if you and the boys are there, pretending to be her and make crazy things.&lt;br /&gt;you thought about if she is a bit too “independent”. you like “modern” women, who have got an own mind, who don´t care about rules, or the opinion of strangers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/monsieurpete/3063755201/" title="a bit too “independent”. von Monsieur Pete bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3181/3063755201_517225c330.jpg" width="350" height="263" alt="a bit too “independent”." /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;you left the underground, still thinking of her. and at night in your bed you felt sad, and a bit sorry. 'cause that´s the moment you realized, that this is the kind of girl you would need...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - from Mr. Pete&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-5099133349607398957?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/5099133349607398957/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=5099133349607398957' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5099133349607398957'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5099133349607398957'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/11/bit-too-independent.html' title='a bit too “independent”.'/><author><name>Mr. Pete</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559172168037493827</uri><email>mr.pete@gmx.net</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11382241404813553247'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8340899279585759457</id><published>2008-11-24T18:46:00.008+01:00</published><updated>2008-11-29T19:24:09.918+01:00</updated><title type='text'>November has come.</title><content type='html'>&lt;font color="#ffffcc"&gt;.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/mff-ninja.swf?myid=15438277&amp;path=2008/11/24" quality="high" wmode="transparent" flashvars="mycolor=050505&amp;mycolor2=FFD000&amp;mycolor3=FF0000&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false" width="140" height="170" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" border="0" style="visibility:visible;width:140px;height:170px;" /&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.myflashfetish.com/playlist/15438277" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a while ago I was running thru the park - and now there´s snow, but no sun. I hate that time, when the snow doesn´t stay, it´s just getting muddy and bloody wet. you don´t know what to wear (ok, easier for me), and everything outside just sucks.&lt;br /&gt;when I was young, I loved to throw my sister in the mud at the streets of my hometown in england. but she´s not there anymore, passed away 15 years ago. I´m kicking other girls in the mud, but it´s just not the same thing... when we went to grandma at sunday, she always gave us pie and cake, mostly bee sting cake; boy, she could bake.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- so where is the f***ing sun? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/32789211@N06/3059195154/" title="November has come. von Monsieur Pete bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3146/3059195154_2c165f5a96.jpg" width="327" height="450" alt="November has come." /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Music: Gorillaz - November has come (Demon days)&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - from Mr. Pete&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8340899279585759457?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8340899279585759457/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8340899279585759457' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8340899279585759457'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8340899279585759457'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/11/november-has-come.html' title='November has come.'/><author><name>Mr. Pete</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559172168037493827</uri><email>mr.pete@gmx.net</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11382241404813553247'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-266626715345029056</id><published>2008-10-13T15:49:00.006+02:00</published><updated>2008-11-24T19:30:09.795+01:00</updated><title type='text'>Immer wenn Sie mir seine Briefe vorliest</title><content type='html'>&lt;font color="#ffffcc"&gt;.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/mff-pill.swf?myid=14390711&amp;amp;path=2008/10/25" quality="high" wmode="transparent" flashvars="mycolor=774F38&amp;amp;mycolor2=E08E79&amp;amp;mycolor3=F1D4AF&amp;amp;autoplay=false&amp;amp;rand=0&amp;amp;f=4&amp;amp;vol=100&amp;amp;pat=0&amp;amp;grad=false" width="265" height="110" name="myflashfetish" align="middle" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" border="0" style="visibility:visible;width:265px;height:110px;"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myflashfetish.com/playlist/14390711" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flüchten mußte Sie. 1957 überquerte Sie mit Ihrem Bruder Pavel den Ural und die Tundra, während Chuck Berry seine „Rock and Roll Music“ auf die Jugend los ließ. Sie will mir nicht sagen, warum Sie von den Komi flüchten mußte, doch manchmal erzählt Sie mir Geschichten über diese Ihre Flucht - wobei ich mit zunehmendem Alter merke, daß Sie mir nicht alles erzählt, und Manches beschönigt. Ihr Bruder blieb unterwegs im tschechischen Teil von Schlesien stecken. Er brach sich auf einer Brücke  ein Bein und kam in einer Familie unter die ihn pflegte, doch sie hatten nur Platz für einen, also zog meine Oma von da an alleine weiter; Sie war eh die Stärkere und Ältere der Zwei. Er wollte später zu Ihr zurückkehren, doch verliebte sich in ein Mädchen aus dem Dorf. Ich kenne meinen Onkel Pavel nur von Photos und den Briefen, die er manchmal schreibt. Meine Oma übersetzt sie immer für mich, aber sein Kauderwelsch aus verschiedenen Sprachen zu einer gemischt ist schwer zu verstehen, und viele Ausdrücke gibt es nicht im Deutschen. Doch ich merke, wie glücklich er dort ist.&lt;br /&gt;Bei ihm ist alles so viel einfacher, seine Sorgen sind ursprünglicher. Letzten Sommer bekam auch er Enkelkinder, 2 Jungs. „Jungs sind gut, arbeiten gut“ wie man bei ihnen sagt. Dann bin ich wieder froh nicht dort zu leben. Ich fühle mich hier schon nicht integriert, aber als schwaches Mädchen, das ich bin, hätte ich bei meinem Onkel Pavel im Ort noch viel weniger zu lachen. Seine Briefe sind immer Wochen unterwegs und riechen seltsam.&lt;br /&gt;Wenn Sie mir seine Briefe vorliest essen wir immer russische, gekochte, gezuckerte Kondensmilch. Meist bestreichen wir einfach nur Waffeln damit. Früher setzte meine Oma 2, 3 Stunden bevor ich da war die Dose in ein Wasserbad, damit der Zucker karamellisiert. Wenn ich bei Ihr übernachtete, kochten und backten wir gemeinsam, nur Kondensmilch mußte es enthalten. Heimlich trank ich sie so; ich bin mir sicher meine Oma bemerkte es, sagte aber nie etwas. Wir haben zusammen viele Versuche mit Blintschiki, das sind russische Pfannkuchen, unternommen. Konfitüre, Honig, Quark (was man dann Blintschiki s tworogom nennt), Ahornsirup, Erdnussbutter und natürlich Kondensmilch. Es gab auch einen mißlungenen Versuch mit Leberwurst. Als Kind schlief ich oft bei meiner Oma; ich wärmte auch immer das Bett für Sie vor. Bei Ihr fühlte ich mich immer wohl. Sie war für mich da und verstand mich. Ich wüsste nicht, was ich ohne Sie machen soll.&lt;br /&gt;Noch immer liebe ich es bei Ihr zu sein. Doch Sie ist schon alt, es strengt Sie an Besuch zu haben, darum schlafe ich nicht mehr dort. Aber so oft es geht besuche ich Sie und helfe Ihr im Haushalt. Jetzt bin ich es, die für Sie die Kondensmilch in das Wasser stellt.&lt;br /&gt;Auch, wenn Ihr Körper jetzt schwach ist, in Ihren Augen sehe ich noch immer die Wärme, wenn Sie mich ansieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1e/Zguschene_moloko.png"&gt;&lt;b&gt;russische Kondensmilch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp;amp; mondgebräunt - von Angelus für Lizzy&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-266626715345029056?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/266626715345029056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=266626715345029056' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/266626715345029056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/266626715345029056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/10/immer-wenn-sie-mir-seine-briefe.html' title='Immer wenn Sie mir seine Briefe vorliest'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='08938742362237424012'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-311999300537127234</id><published>2008-08-25T19:37:00.004+02:00</published><updated>2008-08-25T19:54:07.720+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borderline'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmerz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>leg' mein herz auf deins &amp; es schlägt,  mich wund</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/786482699/"&gt;&lt;img style="WIDTH: 400px; CURSOR: hand" alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1415/786482699_88437feed3_o.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und ich erschein im falschen licht&lt;br /&gt;schein ich verstehe die welt er&lt;br /&gt;scheint falsch und die sonne fliesst kalt&lt;br /&gt;blütig durch jalousien zieht furchen ich glüh&lt;br /&gt;auf körper wie alte wunden die sich öffnen&lt;br /&gt;sich herzen die kalten und lippen&lt;br /&gt;bekenntnisse auf bebender erde die er&lt;br /&gt;zittern lässt wie die flasche wasser am kopf&lt;br /&gt;ende hätt ich fast an liebe geglaubt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebraeunt von © Lizzy (HvidLiljer); Photos:©Lizzy (HvidLiljer)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-311999300537127234?l=mondgebraeunt.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/311999300537127234/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=311999300537127234' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/311999300537127234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/311999300537127234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/08/leg-mein-herz-auf-deins-es-schlgt-mich.html' title='leg&apos; mein herz auf deins &amp; es schlägt,  mich wund'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='12513655465384104369'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></entry></feed>